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Fabio Quartararo: Aussprache mit Yamaha nach frustrierendem Aragon-GP

Vor dem MotoGP-Event in Misano sprach Fabio Quartararo über seinen verbalen Wutausbruch nach dem Aragon-GP. Es habe ein Meeting mit Yamaha gegeben. Zukünftig will er seinen Frust woanders abladen.

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In Aragon erlebte Yamaha-Pilot Fabio Quartararo einen sportlichen Tiefpunkt. Im MotoGP-Sprint ging in der fünften Runde der Motor bei seiner M1 in Rauch auf, im Grand Prix rollte er mit über 51 Sekunden Rückstand als Letzter über die Ziellinie.

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An diesem Wochenende geht es auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli weiter. Ein guter Kurs, um wieder in die Spur zu finden? «Es ist eine Strecke, dich ich mag. Ich habe hier gute Erinnerungen», meinte Quartararo. «Der Grip ist gut hier und der Reifenverschleiß nicht so schlimm. Wir versuchen, mit unserem Paket das bestmögliche Resultat zu erzielen.»

Ist auf dem technischen Kurs die Motorleistung nicht so ausschlaggebend? «Nein, diese ist auch hier sehr wichtig», stellte der Franzose klar. «Die Start-Ziel-Gerade ist zwar nicht so lang, aber dann gibt es die Gegengerade und jene in der Mitte, wo wir auch im sechsten Gang fahren. Somit ist dort die Leistung sehr wichtig.»

Quartararo: «Es geht nicht darum, ob man etwas bedauert oder nicht»

Nach dem desaströsen Aragon-GP platzte Quartararo der Kragen. Er betonte, dass er an den Rennwochenenden für Yamaha nicht mehr als Testfahrer fungieren will. Das Yamaha-Management konterte – zum Beispiel sagte Teammanager Massimo Meregalli, dass sich Quartararo ein Beispiel an Jack Miller nehmen solle, der immer alles geben würde und eine positive Einstellung habe. Bedauert der Weltmeister von 2021 mittlerweile seine Aussagen? «Es geht nicht darum, ob man etwas bedauert oder nicht. Aufgrund der Frustration haben wir möglicherweise Dinge gesagt, die nicht richtig waren», musste «El Diablo» zugeben. «Wir hatten letzte Woche ein gemeinsames Meeting. Wir haben alles geklärt.» Was in dem Meeting besprochen wurde, wollte Quartararo nicht erzählen.

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Will Quartararo zukünftig einen Weg finden, um besser mit Frustration umzugehen? «An schwierige Momente gewöhnt man sich nie. Wenn man nicht das erreichen kann, was man will, ist es immer frustrierend. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass wir wissen, dass unser Paket derzeit nicht auf dem Level ist, das wir gerne hätten», betonte Quartararo. «Ich selbst bin konkurrenzfähig, und ich will kämpfen. Wenn mich das nicht kümmern würde, dann würde ich keine Rennen mehr fahren wollen. Dass ist der Grund, weshalb ich mich manchmal zu sehr hineinsteigere und meine Frustration zu groß ist. Ich muss einfach die richtigen Dinge zur richtigen Zeit sagen.»

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Sind die Dinge, die Quartaro sagt, sein Weg, um Frust abzubauen? «Ja, aber vielleicht muss ich es herauslassen, wenn ich allein im Motorhome bin. Gegenüber euch muss ich mich freundlicher ausdrücken», schmunzelte der 27-Jährige.

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