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Domi Aegerter (Kawasaki) nach Startplatz 19: «Schwieriger als erwartet»
Mit der besten R1 auf Platz 13 verlief der erste Trainingstag auf dem Balaton Circuit für das Superbike-Werksteam von Yamaha gemischt. Locatelli ist positiv gestimmt, doch Vierge klagt über Probleme.
Yamaha arbeitet intensiv daran, den Anschluss an die besten Motorräder der Superbike-WM 2026 herzustellen, im eng gesteckten Rahmen des Reglements ist das aber schwierig. Wie konkurrenzfähig die R1 performt, hängt unmittelbar mit der Charakteristik der Rennstrecke zusammen. Auf flüssigen Kursen wie Phillip Island und Assen erreichten die Werkspiloten Andrea Locatelli und Xavi Vierge mit fünften und sechsten Plätzen die bisher besten Ergebnisse.
Der Balaton Circuit ist mit seinen engen Schikanen jedoch eine gänzlich andere Piste, und als bester Yamaha-Pilot beendete Locatelli den ersten Trainingstag auf der beschaulichen 13. Position. Der Italiener bewertet das überraschend positiv.
«Das Gefühl mit meiner R1 war heute ausgezeichnet – einer der besten Freitage in dieser Saison», sagte Loka am Freitagnachmittag. «Wir haben unsere Liste sehr gut abgearbeitet, und ich hatte schon ab dem ersten freien Training ein gutes Gefühl. Es gibt ein paar Punkte, an denen wir arbeiten müssen, vor allem beim Herausfahren aus der Kurve, aber wenn wir das verbessern können, bin ich sicher, dass wir weiter vorn liegen können. Der Rhythmus am Nachmittag mit gebrauchten Reifen war gut, ich bin zufrieden mit dem Set-up und wir arbeiten gerade an den kleinen Details, um einen Schritt zu machen. Mein Selbstvertrauen und mein Gefühl sind zurückgekehrt.»
Zur Erinnerung: Das FP1 und FP2 dienen zur Vorbereitung auf die Superpole und die Rennen. Weil nicht jeder Pilot auf Zeitenjagd geht, hat das Ergebnis nur bedingte Aussagekraft.
Das Neuzugang Xavi Vierge auf der ungarischen Piste jedoch größere Probleme als sein Teamkollege hat, war offensichtlich. Der Spanier verbrachte viel Zeit mit Anpassungen an der Box, und fiel mit Verbremser auf. Platz 16 mit 1,4 sec Rückstand auf die Tagesbestzeit sind für den 29-Jährigen ungewöhnlich.
Werde einen langen Abend mit dem Team haben.Xavi Vierge
«Schon am Morgen hatte ich ein wenig Mühe, das Motorrad zu verzögern«, stöhnte der Katalane. «Das Gute daran ist, dass klar ist, worauf wir uns konzentrieren müssen. Wir haben den ganzen Tag über in FP1 und FP2 viel gearbeitet und einen kleinen Schritt nach vorne gemacht – aber wir brauchen mehr. Wir werden hier einen langen Abend mit dem Team verbringen, um eine Lösung für morgen zu finden, denn auf dieser Strecke ist es sehr, sehr wichtig, das Motorrad gut zum Stehen zu bringen, da es viele Schikanen gibt und man leicht einen Fehler machen kann. Das erste Ziel ist also jetzt, beim Bremsen ein gutes Vertrauen in das Motorrad zu finden, und ich glaube, wenn wir das schaffen, wird sich alles andere von selbst ergeben!»
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