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Hard-Enduro-Fahrer Dieter Rudolf: Heiratsantrag nach Erzberg-Finish

Der österreichische GASGAS-Privatier Dieter Rudolf sorgte beim 30. Red Bull Erzbergrodeo nach der Zieldurchfahrt nicht nur für Jubel, sondern auch für Tränen der Rührung.

Hard-Enduro

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Die Jubiläums-Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeos brachte auch im Jahr 2026 neben den großen Schlagzeilen um Sieger Manuel Lettenbichler (KTM) einige besondere Geschichten. Für eine der Storys sorgte im Mekka der Extrem-Enduro-Fahrer Dieter Rudolf. Der 37-jährige Niederösterreicher schaffte eine weitere Zielankunft – er war auf Platz 14 zweitbester Österreicher hinter dem Salzburger Michael Walkner (7.) und wurde gefeiert.

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Der schnelle Privatier, der mit Unterstützung der X-Grip-Mannschaft und zahlreichen privaten Partnern und Sponsoren an den Start geht, war zu Beginn des Rennens lange Zeit im Bereich der Top-10 unterwegs. Am Ende wurde es für «Didi» die insgesamt sechste Zielankunft am eisernen Berg. Davor zeigte Rudolf bei der ersten von zwei Prolog-Zeitenjagden auf, fuhr Position 9 heraus, vor Assen wie seinen britischen X-Grip-Profi-Teamkollegen Mitch und Ashton Brightmore.

Neben Walkner ist Rudolf im Moment der stärkste Österreicher in der Disziplin Hard Enduro, er matche sich zuletzt mit dem Salzburger auch beim «Hellsride» in Kärnten. Rudolf gilt als exzellenter Techniker mit starken Trial-Skills, die er auch immer wieder bei Showruns unter Beweis stellt. Auch auf dem Erzberg bot der Altlengbacher den Fans mehrfach sehenswerte Stoppie- und Wheelie-Paraden. Auch bei den Red Bull Romaniacs und beim Getzen-Rodeo in Deutschland fuhr Rudolf in den vergangenen Jahren ganz vorne mit.

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Im Vorjahr hatte Rudolf die Ziellinie beim Erzberg 119 Sekunden vor Ablauf der 4-Stunden-Marke überquert. Diesmal lief es deutlich relaxter ab – Rudolf holte sich nach 3:51,21 Stunden die begehrte Finisher-Flagge bei Mastermind Karl Katoch ab. Nach seiner sechsten Erzbergrodeo-Zielankunft sorgte Rudolf dann noch für ein besonderes Highlight und überraschte seine zu Tränen gerührte Partnerin Sabrina gemeinsam mit dem Töchterchen mit einem Heiratsantrag. Selbstverständlich gab es für den Helden von der Braut in Spe ein «Ja». Erstaunlich: Nach seinem Erzberg-Abenteuer war der gelernte Maschinenbauer am Montag bereits vor sechs Uhr früh wieder auf dem Weg zu seiner Arbeit in einem technischen Büro.

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