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Olympiasieger Franjo von Allmen: Schweizer Skistar begeistert am Erzberg

Ski-Weltmeister und -Olympiasieger Franjo von Allmen war beim Red Bull Erzbergrodeo einer der viel beachteten branchenfremden Teilnehmer und zeigte auch auf zwei Rädern erstaunliche Fähigkeiten.

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Das Erzberg-Motorrad-Spektakel sorgte auch in diesem Jahr für zahlreiche interessante Gäste und Teilnehmer wie Franjo von Allmen, der sich allein bei Olympia in Bormio im Februar insgesamt drei Goldmedaillen gesichert hat. Der 24-jährige Skistar aus Boltingen im Berner Oberland genoss die Atmosphäre bei der größten Hard-Enduro-Party der Welt sichtlich, mischte sich ins Getümmel, schrieb bereitwillig Autogramme und stand für Selfies bereit.

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Bei seinem ersten Besuch in der Steiermark setzte der Hobby-Crosser auf eine 300er-Zweitakt-KTM, die er durchaus sehenswert durch die Serpentinen prügelte. Am Ende sicherte sich der Skistar auf zwei Rändern im Prolog – dem Einzelzeitfahren – die 71. Position. Auch gesamt gesehen war die Performance des Schweizer Kraftpakets sehr stark: Auf die Bestzeit von Red Bull KTM-Werksfahrer Andrea Verona verlor von Allmen nach den beiden Versuchen nur etwa eine Minute.

Lediglich 11 sec fehlten von Allmen bei seiner Erzberg-Premiere zu einem Startplatz in der ersten Reihe der Top-50. Er stand in der zweiten Gruppe – gemeinsam mit Hard-Enduro-Legende Graham Jarvis. Von Allmen meinte nach den überstandenen Prolog-Sprints zunächst, er würde den Start beim Rodeo aus Sicherheitsgründen und Respekt vor dem Risiko nicht wagen, «aber irgendwann werde ich dabei sein».

Von Allmen änderte seine Meinung

Diese Prognose setzte er schneller um als erwartet und nahm das Hauptrennen am Sonntag doch in Angriff. KTM-Berater und Offroad-Legende Heinz Kinigadner (66) meinte zur Meinungsumkehr des Skilieblings der Eidgenossen: «Franjo fährt ja eigentlich Motocross und fühlt sich da auch sehr wohl. Das Rodeo mit den schwierigen Passagen ist nicht so wirklich was für ihn. Aber ich habe ihm gesagt, die ersten fünf Minuten sind Speed pur – er soll das einfach mal mitnehmen.»

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Gesagt, getan! Von Allmen fuhr dann sogar die 4-Stunden-Distanz zu Ende, kam bis zu Checkpoint 10 und holte Platz 264. Auch der österreichische Skiheld Marcel Hirscher (37) versuchte sich bereits am Erzberg und holte im Prolog-Zeitfahren 2023 Platz 53. Im Hauptrennen landete Hirscher damals auf Platz 80 und kam bis zu Checkpoint 19.

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