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Euro Moto Supersport: Dirk Geiger gewinnt in Assen von jeder Startposition

Ob aus der Boxengasse oder von der Pole Position gestartet, am Ende hieß der Sieger immer Dirk Geiger. Damit übernimmt der Yamaha-Pilot auch die Gesamtführung. Blin hält dagegen.

Euro Moto Supersport

Im Artikel erwähnt


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Dirk Geiger musste im ersten Rennen der Euro Moto Supersport am Samstagnachmittag mal wieder aus der Boxengasse los. Aber der Mann von Team Apreco ist in Sachen Start schon seit Oschersleben Kummer gewohnt. Dort musste er den dritten Motor der Saison einsetzen und da nur zwei erlaubt sind, muss man bei Nummer 3 zwei Rennen aus der Boxengasse los. Diese Regel ist seit diesem Jahr verschärft, denn bis dahin musste man lediglich aus der letzten Reihe los. Doch das störte Geiger herzlich wenig, nach vier Runden war der Yamaha-Pilot schon in den Top Ten gelandet.

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Überraschung im Ziel

Drei Runden vor Schluss, Geiger der einzige mit Zeiten von 1.40 min, war auf Rang 4 angekommen und rackerte sich bis zur letzten Runde Richtung Top Drei. Sein Teamkollege Lennox Lehmann schmiss seine Yamaha über die Misano-Kerbs und Seite an Seite ging es auf den letzten Metern zu. Daniel Blin rauschte als Erster über die Ziellinie, nur Millimeter vor Geiger. Da Blin jedoch das Streckenlimit überschritten hatte, die Distanz für die angedachte Long Lap aber zu kurz war, gab es eine Drei-Sekunden-Strafe. Damit wurde Geiger zum Sieger gekürt.

«Es war einfach ein geiles Rennen», fasste er seine flotte Fahrt quer durchs Feld zusammen. «Das Bike stand perfekt da und ich habe einfach versucht, meine Pace zu machen und durchzumarschieren durch die ganzen Gruppen. Das hat einwandfrei funktioniert, ich wurde kaum aufgehalten. Ab Mitte des Rennens habe ich gesehen, da ist was möglich in Sachen Podium. Dann hat Luca de Vleeschauwer nochmal extrem angezogen und ich dachte, das wird schwierig, denn meine Pace ist geblieben. Das hätte nicht gereicht, um ranzukommen.»

Das war für euch.

Dirk Geiger

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«Zum Schluss gab es dann noch ein wenig Chaos», erzählte er weiter, «auch durch den Sturz von Lennox. Und dann in der letzten Runde, keine Ahnung wie, bin ich einfach durch und hab alles gegeben. Schade mit der Strafe, denn eigentlich hatte Daniel Blin das Rennen gewonnen. Aber es ist so, mal sehen, wie es am Ende ausgeht. Danke ans Team und an Yamaha Deutschland. Das war für euch.»

Am Sonntag durfte Dirk Geiger endlich von seiner Pole-Position los. Seine Strafe für den zusätzlichen Motorentausch hatte er abgesessen. «Ich bin startklar und weiß, was ich machen muss», meinte er noch kurz vor dem Rennen. Gesagt, getan. Daniel Blin zog zwar ebenfalls ordentlich am Kabel, doch Geiger ließ sich den Sieg nicht aus der Hand nehmen. «Zum zweiten Rennen findet man immer noch irgendwas», so Geiger nach dem Doppelsieg. «Wir haben auch nochmal eine Kleinigkeit gefunden, was es mir einfacher gemacht hat, die Kontrolle zu haben. Am Anfang musste ich ziemlich stark pushen, dann habe ich einfach versucht, meinen Rhythmus zu finden, die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Was dann einwandfrei funktioniert hat. Aber ein Top-Ding von Daniel Blin, der hat den Druck immer aufrechterhalten. Aber es war ein perfektes Wochenende und perfekte Rennen. Ich hatte nicht erwartet, dass es so ausgeht.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Dirk Geiger

Dirk Geiger

60

13

21:52,907

1:40,187

25

02

Daniel Blin

Daniel Blin

26

13

+1,802

1:40,423

20

03

Lennox Lehmann

Lennox Lehmann

28

13

+3,628

1:40,686

16

04

Luca Göttlicher

Luca Göttlicher

99

13

+9,308

1:41,061

13

05

Luca de Vleeschauwer

Luca de Vleeschauwer

45

13

+15,186

1:41,171

11

06

Filip Feigl

Filip Feigl

92

13

+17,901

1:41,681

10

07

Freddie Heinrich

Freddie Heinrich

9

13

+21,046

1:41,673

9

08

Marvin Siebdrath

Marvin Siebdrath

48

13

+21,048

1:41,430

8

09

Julius Frellsen

Julius Frellsen

42

13

+23,681

1:41,659

7

10

Jorke Erwig

Jorke Erwig

53

13

+24,332

1:41,716

6

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