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Kitzbichler (A) ist aktuell bester deutschsprachiger Euro Moto Sportbiker

Beim Euro Moto-Event in Assen gelang dem erst 16-jährigen Österreicher Tobias Kitzbichler der erste Saisonsieg. Seinen aktuellen zweiten Tabellenrang will er bis zum Schluss verteidigen.

Euro Moto Sportbike

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Mit mehr internationaler Erfahrung und zudem schon in vielen hochkarätigen Rennserien unterwegs, hatte man dem Österreicher Jakob Rosenthaler in der Euro Moto Sportbike durchaus einiges zugetraut. Mit zwei Siegen und drei Podestplätzen erfüllte er die in ihn gesetzten Erwartungen. Allerdings warfen den 20-jährigen Linzer eine beim Training zugezogene Verletzung und diverse Missgeschicke etwas zurück. Wenngleich noch nichts zu spät ist und er trotz seines Sturzes im zweiten Assen-Rennen als derzeit Gesamtvierter noch gut im Kampf um den Vize-Titel hinter dem punktemäßig bereits enteilten Stepan Zuda liegt, ist er aktuell nur zweitbester deutschsprachiger Pilot bzw. Österreicher.

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Als Tabellenzweiter rangiert sein Landsmann Tobias Kitzbichler vor ihm. Nach fünf Podestplätzen feierte der erst 16-jährige Niederndorfer bei Kufstein zuletzt in der ‚Cathedral of Speed‘ seinen ersten Saisonsieg. Wenngleich dieser nach Strafversetzungen zustande kam, war er alles andere als unverdient. Im ersten Assen-Rennen am Samstag war er ebenfalls mindestens auf Podestkurs unterwegs, wurde jedoch als Spitzengruppenletzter nur Fünfter, was er anschießend gegenüber SPEEDWEEK.com so erklärte: «Da ist mir in der letzten Runde ein kleiner Fehler unterlaufen, der sich größer ausgewirkt hat. Aber ich bin sitzengeblieben, was das Wichtigste war. Und ich habe einen fünften Platz mitgenommen. Sonst wäre mindestens der dritte Platz drin gewesen.»

Taktik- oder Fahrfehler

Die Frage, ob es ein taktischer oder Fahrfehler war, beantwortete er so: «Eine Mischung aus beidem. Ich habe die letzten zwei Runden geführt und habe versucht, einen Abstand rauszufahren. Das ist leider nicht so gut gegangen. Dann hat mich der Jeffrey Buis in der Schikane weit geschickt. Nachher wollte ich das übermütig mit ein bisschen mehr Gas richten, woraus dann aber ein größerer Fehler geworden ist. Da hatte ich fast einen Highsider, konnte ihn aber noch abfangen.» Highsider abfangen ist bekanntermaßen sein Spezialgebiet. Man erinnere sich dabei an seinen. Safe beim NTC-Rennen 2025 auf dem Sachsenring, der noch heute zu den meistgeklickten Motorsport-Clips gehört.

Im zweiten Rennen war er nach Rosenthalers Sturz, der auch Jeffrey Buis zum Verhängnis wurde, in der Dreier-Gruppe an der Spitze mit Zuda und Bijman. «Da wollte ich es taktisch besser machen gegenüber dem ersten Rennen. Das ist mir auch gelungen. Ich wollte in die Schikane als Erster einbiegen, doch dann hat sich Bijman innen reingestellt und Zuda ist mit einem Überschuss auch noch durchgeschlüpft. Dann sind sie wegen Track Limit eine Position zurückversetzt worden und ich war der Sieger. Ich habe die Track Limit nicht gesehen, aber das wird schon so gewesen sein. Wenn man dann doch gewonnen hat, sagt man nicht nein. Jetzt bin ich sehr, sehr glücklich.»

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Das auch in dem Wissen, inzwischen permanent zu den Top-Fahrern zu gehören? «Also wenn man gegen einen Weltmeister wie Jeffrey Buis besteht, hat es sich schon bestätigt, dass man ganz vorn mitfahren kann.» Und was geht seiner Meinung nach beim Stand von 186 (Zuda) zu 140 Punkten (Kitzbichler) in Sachen Meisterschaft bzw. Vizemeisterschaft? Während Bijman ebenfalls 140 Zähler auf dem Konto hat, liegt Rosenthaler zehn Punkte zurück. «Puh, der Kampf um Platz 2 wird bis zum Schluss sehr eng bleiben. Um den Titel geht es weniger. Dafür ist der Zuda am Anfang zu stark gewesen. Aber auf den Titel schau ich eh nicht so. Platz 2 ist aber möglich und wird auch angestrebt.»

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