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Euro Moto Supersport/Sachsenring: Zwei Mal Blin und zwei Mal Geiger

Beim Auftakt-Wochenende der Euro Moto Supersport ging das Duell Ducati gegen Yamaha 2:0 für Ducati aus. Daniel Blin gewann beide Rennen. Dirk Geiger wurde zwei Mal Zweiter.

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Daniel Blin ist der erste Sieger in der neuen Euro Moto Supersport. Mit einer glänzenden Idee in der letzten Kurve auf dem Sachsenring gewann er das Samstags-Rennen mit 0,040 Sekunden Vorsprung vor Yamaha-Neuzugang Dirk Geiger. Dahinter ging es sogar noch enger zu.

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Geiger hatte im Qualifying ein deutliches Statement gesetzt und sich die Pole geholt. Und das alles in einem neuen Team und mit einem neuen Motorrad. Dahinter bauten sich Luca de Vleeschauwer (Team SWPN), Lennox Lehmann (Team Apreco), Marcel Brenner (Automarket AF Racing Team), Marvin Siebdrath und Julius Ahrenkiel-Frellsen (beide MCA Racing) auf.

An der Spitze hielt sich bei Lauf 1 Blin hartnäckig, obwohl sich der Reifen an der linken Flanke zu erhitzen begann. Er malte schwarze Striche auf den Asphalt und die Top 4 rückten wieder dichter zusammen. Geiger biss sich an Blin fest, der sich wieder gefangen hatte. Lehmann kehrte zu alter Stärke zurück und battelte sich mit de Vleeschauwer.

Mini-Lücke reicht am Ende nicht

In der drittletzten Runde wurde es deutlich: Geiger hatte definitiv noch nicht alles gezeigt. In der vorletzten Runde war die Mini-Lücke zum Polen weg und Geiger hatte seine Überholaktion akkurat vorbereitet. Obwohl Blin mit den Reifen fertig war, war das noch nicht das Ende. Er wusste zwar, dass Geiger in der letzten Kurve innen dichtmachen würde, aber er wagte den Versuch. Blin holte Schwung, nahm ihn mit und die Kurve und schnappte Geiger den Sieg hauchdünn vor der Nase weg.

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Geiger war leicht überrumpelt: «Wir haben mehr gestruggelt als erwartet und ich habe Daniel die Tür zu früh zugemacht. Er war schlau, aber morgen passiert so etwas nicht mehr.» Noch knapper ging es zwischen Lennox Lehmann und Luca de Vleeschauwer zu. Der Vorderreifen des Dresdners war am Limit: «2024 war es genauso, aber wir haben es über die Linie gebracht.» Vorteil gegenüber dem Belgier im Ziel: 0,012 Sekunden.

Sonntagsfahrt für Blin

Daniel Blin, Dirk Geiger, Lennox Lehmann. Einmal Ducati und zweimal Yamaha. Es war die gleiche Podiumsbelegung wie am Vortag. Luca de Vleeschauwer (Team SWPN), der im ersten Sachsenring-Lauf Vierter geworden war, versagte am Start komplett und fuhr dem Feld hinterher. An der Spitze gab es eine Yamaha-Doppelführung mit Dirk Geiger und Lehmann (beide Team Apreco). Auftaktsieger Daniel Blin (Automarket AF Racing Team) sah auf der Ducati Panigale V2 nicht lange zu, machte Druck und versetzte Lehmann einen Platz nach hinten.

Ich wusste, dass es gegen Ende des Rennens kritisch werden könnte.

Dirk Geiger

Geiger schien sich endgültig aus dem Staub machen zu wollen, aber in der vorletzten Runde kam alles anders. Der R9-Fahrer büßte mit einem Schlag anderthalb Sekunden ein. Irgendetwas stimmte nicht. Die bis dahin makellose Vorstellung von Geiger wurde zum Alptraum. Geiger rutschte, rutschte und rutschte. Der Reifen an der Yamaha war am Ende. Blin war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle, überholte den Deutschen und sicherte sich die maximal mögliche Punktzahl des Wochenendes. Der damit Meisterschafts-Führende aus Polen holte zugleich den zweiten Tagessieg für Ducati. Nur wenige Stunden zuvor hatte Lukas Tulovic in der Superbike-Klasse auf der Ducati Panigale V4R gewonnen.

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«Eigentlich hatte ich versucht, den Reifen zu schonen. Ich wusste, dass es gegen Ende des Rennens kritisch werden könnte», meinte Geiger im Ziel, «aber dann kam der Drop wie aus dem Nichts. Jetzt nehme ich zwei zweite Plätze mit nach Hause. Nächstes Mal heißt es: Attacke!» Teamkollege Lennox Lehmann fuhr erneut auf Rang 3.

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Pos

Fahrer

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Start Nr

01

60

02

26

03

Lennox Lehmann

Lennox Lehmann

28

04

Marcel Brenner

Marcel Brenner

25

05

Julius Frellsen

Julius Frellsen

42

06

Marvin Siebdrath

Marvin Siebdrath

48

07

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