Euro Moto-Pilot Marcel Brenner ist bereit für Most-Sauna mit Sekt-Dusche
In Most wird es am Wochenende beim nächsten Treffen der Euro Moto Supersport kuschelig warm. Ducati-Pilot Marcel Brenner ist startklar für den Saunagang, gerne mit Sekt-Aufguss auf dem Podest.
Was mit der Ducati des Teams AF Automarket aus Polen geht, hat in dieser Saison Daniel Blin bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit vier Siegen in vier Rennen hat sich der Pole saubere 100 Punkte geholt und liegt vor dem kommenden Wochenende in Most mit einem 20-Punkte-Vorsprung halbwegs komfortabel an der Spitze. Sein Schweizer Teamkollege Marcel Brenner, seit diesem Jahr neu im Team, jagt seinem ersten Podestplatz noch hinterher, doch die Leistungskurve zeigte vor allem im Brünn-Training eindeutig nach oben. Bei der Ausbeute in den Rennen hat Brenner noch Luft. Aktuell rangiert der einzige Schweizer im Feld mit 34 Zählern auf Rang 5.
«Und noch einmal reisen wir in die Tschechische Republik», berichtet Papa Bruno Brenner, der stets an der Seite seines Sohnes zu finden ist, vor dem kommenden Wochenende in Most. «Auf dem Programm stehen Rennen 5 und 6 der Euro Moto 2026. Es wird warmes Sommerwetter vorhergesagt, Mensch und Material werden stark gefordert sein.» Die Jagd von Marcel Brenner in Sachen Pokal geht damit in die nächste Runde.
Most – bekannter Kurs
«Nach den positiven Fortschritten, die wir in Brünn gemacht haben, wurden wir in den Rennen leider nicht mit den Ergebnissen belohnt, die wir uns erhofft hatten», fasst der Supersport-Pilot zusammen. «Trotzdem ist der Aufwärtstrend klar erkennbar und gibt uns viel Zuversicht für die kommenden Rennen. Nun geht es nach Most, eine Strecke, die ich sehr gut kenne. Das macht einen großen Unterschied, denn wenn man mit dem Kurs vertraut ist, kann man sich deutlich früher auf die Details konzentrieren, dem Team besseres Feedback geben und über das gesamte Wochenende hinweg effizienter Fortschritte erzielen.»
«Zusätzlich wird es ein sehr heißes Rennwochenende», weiß der Schweizer. «Für beide Renntage werden Temperaturen von rund 36 Grad vorhergesagt. Ich fühle mich darauf aber bestens vorbereitet, da ich mich bereits in der vergangenen Woche bei meinen Lauf- und Wandereinheiten an die Hitze anpassen konnte. Trotz Temperaturen von über 30 Grad war meine Leistungsfähigkeit nach Daten auf dem gleichen Niveau wie vor einigen Wochen bei deutlich kühleren Bedingungen zwischen 20 und 25 Grad. Das gibt mir ein gutes Gefühl für die bevorstehende Herausforderung.»
«Ich freue mich sehr auf das Rennwochenende», versichert er. «Aktuell fehlen uns nur noch wenige Zehntelsekunden, um konstant ganz vorne mitkämpfen zu können. Ich hoffe, dass wir diese letzten Zehntel in Most finden und im Kampf um den Sieg dabei sind. Natürlich wäre auch ein Podiumsplatz ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden wäre. Wir werden weiterhin hart arbeiten und alles daransetzen, das Maximum herauszuholen.»
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