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Lando Norris (McLaren) analysiert: Das fehlte ihm im Duell mit Antonelli
McLaren-Pilot Lando Norris konnte WM-Leader Kimi Antonelli im Grand Prix von Miami unter Druck setzen, doch es reichte nicht zum Sieg. Was McLaren auf Mercedes fehlt und was die Schwächen sind.
Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fuhr in Miami zum dritten Sieg in Serie, baute seine WM-Führung aus. 2025er-Weltmeister Lando Norris war ihm im Rennen knapp auf den Fersen, ärgerte sich nach dem Rennen über Feinheiten beim Boxenstopp und in der Ausführung, die ihn und McLaren möglicherweise den ersten Saisonsieg (im GP) gekostet haben.
McLaren kam in Miami erstmals in dieser Saison richtig nah an Mercedes ran. Im Sprint lag Papaya sogar doppelt vorn: Im Mini-Rennen über ein Drittel der Renndistanz siegte Lando Norris vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri. Das Mercedes-Kundenteam arbeitete sich in Miami ran ans Werksteam. Im Grand Prix war es zwischenzeitlich richtig eng, Antonelli hatte keinen Spielraum.
Norris: Kleine Unterschiede
War Norris schneller als Sieger Antonelli? Norris: «Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, wir reden hier von kleinen Unterschieden, aber sein Tempo am Ende des Stints auf den Medium-Reifen war viel besser als meines, und es war beeindruckend, wie gut sie am Ende des ersten Stints waren.»
Der Brite analysiert: «Ich glaube, wir haben beide in jedem Stint Vollgas gegeben, aber er konnte immer etwas näher an mir dranbleiben, wenn er hinter mir war, als ich jemals an ihn herankommen konnte, wenn ich hinter ihm war. Ich glaube, einer der Gründe, warum es immer etwas schwierig war, lag darin, wo unsere Stärken und Schwächen liegen.»
Norris erklärt: Das fehlte McLaren
Dann erklärt der Vorjahresweltmeister: «Wir sind bei mittlerer Geschwindigkeit nicht gut genug, also in Kurve 4, Kurve 5 und Kurve 6 – das ist der Abschnitt, der zur längsten Geraden führt und wo man jemanden zur Verteidigung zwingen und etwas bewegen kann. Und weil wir bei hohen Geschwindigkeiten zu schwach sind, war es immer zu schwierig, einen Angriff zu starten oder ihn dazu zu bringen, etwas zu tun, das uns eine bessere Chance verschafft hätte.»
Heißt also: «Ich denke also, uns fehlt noch ein kleines bisschen, aber das kann schon eine Zehntelsekunde sein. Eine Zehntelsekunde ist nicht viel, aber an einem Tag wie heute im Rennen ist eine Zehntelsekunde auch viel. Wir müssen also weiter hart arbeiten, wenn wir definitiv die Siege wollen.» Und das wollen sie ja mit Sicherheit…
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