Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Beim Langbahn-GP Nummer 1 im bayerischen Mühldorf am Inn unterstrich Erik Riss seine Ambitionen, in diesem Jahr den Weltmeistertitel zurück zu erobern. Der 20-jährige Speedway-Profi, der in der Bundesliga für den AC Landshut fährt und in der britischen Premier League für die Edinburgh Monarchs unterwegs ist, sieht Speedway als "großes Ganzes", das es gilt unter einen Hut zu bringen. SPEEDWEEK.com telefonierte mit ihm am Freitagnachmittag.
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Hallo Erik, bist du schon unterwegs in Richtung Eenrum? Nein, ich habe heute abend noch ein Speedway-Ligarennen mit den Monarchs gegen die Somerset Rebels. Ich habe im Moment ziemlich viele Rennen auf dem Zettel in Großbritannien, Deutschland und auch in Dänemark. Das GP-Training in Eenrum ist erst am Sonntagmorgen. Ich fliege am Samstag hinüber in die Niederlande.
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Dann dürfte dir die Bahn in Eenrum durchaus liegen, oder?
Ja, letztes Jahr lief es dort gar nicht so schlecht für mich mit Platz 2 hinter Kylmäkorpi. Eenrum ist zum Unterschied gegenüber Mühldorf eine Grasbahn und viel kürzer. Da kann man durchaus mit Speedwaymotoren fahren. Du bist Speedway-Profi und verdienst dein Geld damit, aber du engagierst dich auch auf der Langbahn, zumindest in den GP’s. Verträgt sich das?
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Ich fahre beides, Speedway und die Langbahn-WM, dazu zwei offene Rennen. Am Freitagabend konzentriere ich mich auf Speedway, danach auf die WM. Das ist für mich kein Problem, denn ich sehe das als großes Ganzes, schließlich ist das mein Beruf. Martin Smolilinski fährt in Eenrum nicht mit, daher wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen dir und Jannick de Jong hinauslaufen, oder? Och, da gibt es noch andere Konkurrenten. Dass Smoli nicht mitfährt, finde ich aber schon schade. Welche Wetterverhältnisse erhoffst du dir für Eenrum?
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Am liebsten hätte ich griffige Verhältnisse, eine Bahn so griffig wie möglich. Aber da weiß man nie, wie es wird. Im vergangenen Jahr hat es vorher geregnet, da war die Bahn extrem glatt, ich habe es aber auch schon sehr trocken erlebt. Das ist jedes Jahr unterschiedlich und daher sind auch vom Setup im Vorhinein wenig aussagekräftige Vorhersagen zu machen. Wie hast du dich eigentlich in Schottland eingelebt? Ganz gut. Ich wohne dort bei meinem Mechaniker und seit zwei Monaten wohnt auch mein Bruder Mark bei uns. Das ist prima. Wie ist es mit der Sprache?
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Ich komme zurecht, aber den harten schottischen Akzent will ich mir lieber nicht angewöhnen.
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