Kritik an Langbahn-Weltmeister Erik Riss: «Interessiert mich recht wenig»
Auch wenn Erik Riss nur wenige Rennen auf der Langbahn fuhr, unterstrich er mit zwei Titeln seine große Klasse. Gegenüber SPEEDWEEK.com äußerte er sich zu Forderungen einiger Fans und Offizieller.
Zwar musste Erik Riss in der abgelaufenen Saison erneut eine Zwangspause einlegen, trotzdem konnte der Schwabe auf der Langbahn zwei große Erfolge feiern: In Mühldorf errang er den DM-Titel und in der Weltmeisterschaft legte er mit zwei GP-Siegen fulminant los und war am Ende zum dritten Mal nach 2014 und 2016 Champion.
«Es waren zwei katastrophale, kräftezehrende Jahre, die durch die Probleme mit meinen Augen hinter mir liegen. Aktuell deutet aber alles darauf hin, dass sich eine Lösung gefunden hat», meinte Riss zu den Rückschlägen auch in diesem Jahr, die seine dritte Weltmeisterschaft
Selbst bei einem offenen Rennen wie in Olching ist das Niveau fast höher als in der Langbahn-WM.erik riss
Deutlich einfacher fiel der Einstieg auf der Langbahn, wie die Ergebnisse von Erik Riss unterstreichen: «Die Langbahn ist viel einfacher, weil das Niveau dort niedriger ist als im Speedway-Sport; selbst bei einem offenen Rennen wie in Olching ist das Niveau fast höher als in der Langbahn-WM. Was hinzukommt: Auf der Langbahn funktioniert mein Material, da kennen wir uns aus und haben ganz viel Erfahrung im Team, wodurch uns vieles leichter fällt. Es sind in der Langbahn-WM rund fünf Topfahrer dabei, aber im Großen und Ganzen ist das Niveau niedriger als auf der Speedwaybahn, wo bei einem Ligarennen in jedem Lauf harte Gegner dabei sind – in der Langbahn-WM ist das nicht so.»
Erik Riss gibt nichts auf das Gerede anderer
Der 31-Jährige entschied sich als Champion gegen einen Start bei der Team-Weltmeisterschaft auf der Langbahn und bestritt stattdessen ein Rennen zur Polnischen Liga in Danzig. Dies rief Kritiker auf den Plan, die Riss gerne im Nationalteam gesehen hätten – denn
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