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Moto Guzzi präsentiert «The Trip» – die neue 500er-Klasse aus Mandello

Von der Jagd nach immer mehr Power, reiner Peak-Performance und komplexer Elektronik haben viele Motorradfahrer längst genug. Moto Guzzi greift diesen Trend auf und setzt mit «The Trip» ein Zeichen

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Die Grundphilosophie der neuen Moto Guzzi The Trip lässt sich auf ein einfaches Prinzip reduzieren, nämlich absolute Zugänglichkeit ohne Kompromisse beim eigenständigen Charakter. Mit einem fahrfertigen Gewicht von 180 kg setzt der Roadster ein starkes Zeichen im Segment der Mittelklasse. Mit einer zugängliche Sitzhöhe ab 790 mm und einer natürlichen, aufrechten Ergonomie soll sich dieses Motorrad vom ersten Meter an intuitiv und stressfrei beherrschbar anfühlen.

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Egal ob beim Rangieren bei beengten Platzverhältnissen, im hektischen Stadtverkehr oder bei spontanen Ausfahrten nach Feierabend, die durchdachte Geometrie soll erst gar keine Nervosität aufkommen lassen. Moto Guzzi betont dabei, dass wahrer Luxus auf zwei Rädern heute nicht mehr aus schierer Höchstleistung besteht, sondern aus mehr Zeit, persönlicher Freiheit und der Leichtigkeit, der täglichen Routine mühelos zu entfliehen.

Optisch führt The Trip beim italienischen Traditionshersteller aus Mandello del Lario eine überarbeitete und zeitgemäße Designsprache ein. Das Styling folgt der klaren Philosophie des Weglassens: Ausgewogene Proportionen und minimalistische Bauweise bestimmen den Auftritt. Im Zentrum des optischen Auftritts steht der tiefschwarz eingefärbte Zweizylindermotor. Der Metalltank mit 15 Litern Inhalt verbindet klassische Eleganz mit hoher Alltagstauglichkeit und Reichweite, während der prägnante LED-Rundscheinwerfer den ikonischen Moto Guzzi Adler modern interpretiert.

Im Cockpit liefert ein rundes TFT-Display mit 3,6 Zoll Durchmesser alle relevanten Fahrdaten und lässt sich mit dem Smartphone verbinden. Für beste Ablesbarkeit und einfache Handhabung auch bei Dunkelheit sorgen zudem hinterleuchtete Lenkerschalter, während der Modellname elegant auf die Sitzbank gestickt ist.

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Das Herzstück des neuen Roadsters ist der moderne Reihenzweizylinder-Motor, den wir von der Aprilia Tuono 457 kennen und der mit 48 PS bei 9400/min und 43,5 Nm bei 6700/min das A2-Leistungslimit optimal ausnutzt. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung auf eine saubere und nutzbare Leistungsentfaltung gelegt. Das Triebwerk spricht sanft an und stellt den Großteil seines Drehmoments bereits in niedrigen Drehzahlbereichen bereit - verspricht Moto Guzzi. Das würde entspanntes und schaltfaules Cruisen im städtischen Umfeld erlauben, aber zeitgleich genügend Reserven und spürbaren Durchzug bieten, sobald sich die Straßen jenseits der Stadtgrenzen öffnen und kurvige Passagen locken.

Beim Fahrwerk geht Moto Guzzi einen gänzlich anderen Weg als Konzernschwester Aprilia. Anstelle des Alu-Brückenrahmens steckt Moto Guzzi den Zweizylinder in ein Gitterrohrchassis aus Stahlrohren. Das Vorderrad führt eine USD-Gabel, das Hinterrad eine Aluschwinge mit direkt angelenktem Federbein. Die Alugussräder sind mit Reifen der Dimensionen 110/70-17 und 150760-17 besohlt.

Obwohl The Trip als leicht zugängliches Einsteigermodell konzipiert ist, bedient sich Moto Guzzi beim Elektronikpaket in deutlich höheren Fahrzeugsegmenten. Ein elektronischer Ride-by-Wire-Gasgriff ermöglicht die Integration von drei Fahrmodi. Der Modus Road sorgt für Geschmeidigkeit und Fahrkomfort im Alltag, während der Sport-Modus für mehr Dynamik und eine direktere Gasannahme bereitsteht. Der Rain-Modus bietet schließlich maximale Sicherheitsreserven bei schwierigen Gripverhältnissen. Für Vielfahrer lässt sich die Ausstattung zudem über den Zubehörkatalog um eine integrierte Piktogramm-Navigation und einen Quickshifter erweitern.

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Zum Verkaufsstart bietet Moto Guzzi das Modell in drei markanten Farbvarianten an. Um die Lancierung dieser Generation gebührend zu feiern, legen die Italiener zudem die Sonderedition The Opening für Schnellentschlossene auf. Nach der Weltpremiere auf der EICMA in Mailand wird die Moto Guzzi The Trip ab Anfang 2027 bei den Vertragshändlern stehen. Die Preise stehen noch nicht fest. Das Schwestermodell Aprilia Tuono 457 kostet in Deutschland 6599 €.

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