Lukas Fienhage führt die Langbahn-WM nach seinem GP-Sieg in Marmande vor den punktgleichen Martin Smolinski und Zach Wajtknecht an. Der Niedersachse gab nur einen einzigen Punkt ab.
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Beim EM-Finale in Tayac (F) musste Lukas Fienhage noch mit Podestplatz 3 vorlieb nehmen. Nur eine Woche später konnte der 24-Jährige vom AC Vechta beim Langbahn-GP Nummer 2 der Saison 2024 in Marmande (F) am Ende ganz nach oben auf das Siegertreppchen klettern.
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21 WM-Punkte kassierte der Deutsche mit der Startnummer 125 für seinen Sieg. Nach Platz 3 im ersten GP in Herxheim stehen jetzt 38 Punkte auf seinem WM-Konto. Damit ist er punktgleich mit Martin Smolinski aus Olching und dem Briten Zach Wajtknecht. Der nächste Grand Prix findet m 18. August in Scheeßel statt, dann folgen am 14. und 22. September die WM-Läufe in Vechta und in Roden (NL). "Wir haben morgens ein Setup rausgesucht und das den ganzen Tag über genutzt", blickt Fienhage auf den GP im südfranzösischen Marmande zurück. Und das war super, denn selbst wenn ich in einem Lauf nach der ersten Kurve nicht führte, konnte ich dann doch wieder nach vorne fahren."
Einzig und allein der Niederländer Dave Meijerink luchste dem aus Klein-Brokdorf bei Lohne stammenden und zur Zeit in Südfrankreich lebenden Fienhage im zweiten Vorlauf einen Punkt ab. Ansonsten war der Top-Pilot des AC Vechta immer siegreich.
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Nach dem GP strahlte der Weltmeister von 2020 über das ganze Gesicht: "Das war einfach ein perfekter Tag. Super Starts, super Speed und ein perfektes Zusammenspiel der Bahn, meinem Motorrad und mir. In den Vorläufen habe ich nur einen Punkt abgegeben und bin somit direkt ins Finale eingezogen. Von rot habe ich einen genialen Start gemacht und konnte das Finale gewinnen. Und Marmande gewonnen zu haben ist schon ein geiles Gefühl, wenn ich so schaue, was für ein Prestigerennen das ist."
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Und Fienhage kam aus dem Schwärmen gar nicht wieder heraus: "Die Bahn war in einem super Zustand, das beste Marmande, welches ich bisher gefahren bin. Großes Kompliment an den Veranstalter. Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung und mit der meines Teams. Robert [Barth] hat mir super Motoren geliefert. Wir hatten im Vorfeld für Tayac und Marmande speziell was entwickelt, was sich ausgezahlt hat. Ich bin hellauf zufrieden und blicke wirklich nach vorne auf die nächsten drei Grands Prix und freue mich darauf."
Ein Sonderlob bekam Lukas Fienhage auch vom zweifachen Weltmeister Martin Smolinski: "Ich persönlich muss dem Lukas gratulieren, der schon im Training eine sehr gute Abstimmung gefunden hatte. Eine Augenweide ihm zuzuschauen, wie er das Moped hat laufen lassen."
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