24h Le Mans: Ferrari macht weiterhin vorne die Pace
Bei den 24 Stunden von Le Mans liegt am Abend der Ferrari 499P von AF Corse an der Spitze vor dem ersten der beiden Werks-Ferrari. Hinter einem Porsche und einem Toyota folgt der nächste 499P. So steht es in Le Mans.
Die 24 Stunden von Le Mans sind in vollem Gange - und Ferrari bestimmt weiterhin die Pace an der Spitze des Feldes.
"Wir führen das Rennen an, doch es ist noch sehr früh. Wir müssen noch etliche Runden fahren", so Shwartzman. "Das Auto fühlt sich insgesamt gut an und die Pace stimmt ebenfalls. Für uns gilt es, den Job so gut wie möglich zu erledigen. Die Nacht wird lang, wir wollen guten Speed liefern."
Kurz nach der Startphase hatten sogar einmal alle drei 499P die ersten drei Plätzen eingenommen. Dann ging jedoch ein kleiner Schauer in einigen Teilen der Strecke nieder und viele Fahrzeuge im Feld wechselten auf Regenreifen - unter anderem auch der Ferrari #51 von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi. Die Wahl stellte sich im Nachhinein aber als falsch heraus. Denn die Strecke trocknete schnell wieder ab und wenig später musste wieder auf Slicks zurück gewechselt werden. So fiel der Ferrari von Pier Guidi/Calado/Giovinazzi zunächst ins Mittelfeld zurück - fährt nun aber bereits wieder auf dem fünften Platz.
Hinter dem privaten (gelben) Ferrari befindet sich der zweite Werkswagen von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen auf Platz zwei. Inmitten der drei 499P sind der Porsche 963 von Matt Campbell, Michael Christensen und Frédéric Makowiecki sowie der Toyota GR010 Hybrid von Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley unterwegs.
Toyota wird mit zunehmendem Rennverlauf immer stärker und hat sich nun tatsächlich (aber auch erwartungsgemäß) in der Spitzengruppe festgesetzt. Der zweite GR010 Hybrid von José María López, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries nimmt aktuell die sechste Position ein. Dahinter folgen zwei weitere Porsche. Wie es scheint, machen wohl diese drei Marken den Gesamtsieg dieses Jahr in Le Mans unter sich aus.
Stand nach knapp sechs Stunden
Ferrari #83 - Kubica/Shwartzman/Ye
Ferrari #50 - Fuoco/Molina/Nielsen
Porsche #5 - Campbell/Christensen/Makowiecki
Toyota #8 - Buemi/Hirakawa/Hartley
Ferrari #51 - Pier Guidi/Calado/Giovinazzi
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