24 Hours Le Mans: Weitere Stimmen zum spannenden Rennen
Toyota gewinnt mit dem TR010 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries die 2026er Ausgabe der legendären 24 Hours of Le Mans. Hier nun weitere Piloten-Stimmen aus dem Fahrerlager.
Die 2026er Ausgabe der 24 Hours von Le Mans war ein regelrechter Krimi.
Kamui Kobayashi – Sieger im Toyota TR010 Hybrid
«Es war eine große Herausforderung für uns, aber wir haben nie aufgegeben. Das Auto mit der Startnummer 7 hat in Le Mans schon viele zweite Plätze belegt, doch nun haben wir endlich unseren zweiten Sieg errungen. Wir haben so lange auf diesen Erfolg gewartet, und es ist ein fantastisches Gefühl. Die gesamte Woche war nicht einfach, auch das Rennen verlief nicht reibungslos. Wir hatten früh einen Reifenschaden, was die Situation für uns erschwerte. Doch Mike, Nyck, unsere Ingenieure und unsere Boxencrew haben großartige Arbeit geleistet. Es war ein unglaublicher Tag. Danke an alle, die dies möglich gemacht haben – einschließlich der Fans, die dieses Ereignis zu etwas ganz Besonderem machen.»
René Rast - Platz zwei im BMW M Hybrid
«Es ist ein bittersüßes Podium. Zum einen ist es ein toller Erfolg, in Le Mans auf dem Podest zu stehen. Das Team und wir als Fahrer haben alles richtig gemacht, würde ich sagen. Aber leider hat uns Le Mans diesmal nicht als Sieger ausgewählt. Wir haben über weite Phasen des Rennens geführt, aber das letzte Safety-Car hat unsere Strategie ein wenig über den Haufen geworfen. Und wenn man so nah am Sieg dran ist, will man natürlich auch gewinnen.»
Brendon Hartley – Platz drei im Toyota TR010 Hybrid
«Es war ein Rennen mit Höhen und Tiefen, wie hier üblich. Wir haben lange geführt und hatten zwischenzeitlich – vor der Safety-Car-Phase – einen großen Vorsprung. Wir hatten sowohl Glück als auch Pech. Letztendlich hat es für unser Auto nicht gereicht. Wir haben bis zum Schluss hart gekämpft, und meine Teamkollegen haben fantastische Arbeit geleistet. Ich freue mich wirklich sehr für das gesamte Team, für die Crew der Startnummer 7 und für die Fahrer. Es ist ein emotionaler Moment.»
Will Stevens – Platz vier im Cadillac V-Series.R
«Es ist ziemlich enttäuschend, nur Vierter zu werden. Ehrlich gesagt hätten wir mehr verdient gehabt. Mit unserem Tempo hätten wir mindestens aufs Podium gehört. Wir sind besser als letztes Jahr, was positiv ist. Aber wir hatten höhere Erwartungen, daher sind wir natürlich enttäuscht. Nächstes Jahr kommen wir aber stärker zurück.»
James Calado – Platz fünf im Ferrari 499P
«Wir hatten Hoffnung und ich bin enttäuscht - aber eigentlich sollte ich zufrieden sein, denn wir wussten, dass wir beim Renntempo Schwierigkeiten haben würden. Wir haben alles getan, was möglich war. Wir sind Fünfte geworden, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir müssen weiter hart arbeiten, positiv bleiben und schauen, was wir in Brasilien erreichen können – einer weiteren Strecke, die für uns schwierig ist.»
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