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Max Verstappen: Warum der fehlende Windschatten keinen Unterschied machte
Red Bull Racing-Star Max Verstappen hatte im Qualifying von Monza nicht die Gelegenheit, vom Windschatten seines Teamkollegen zu profitieren. Das machte letztlich aber keinen Unterschied.
Für Max Verstappen gab es im Qualifying auf dem Highspeed-Kurs von Monza nur wenig Grund zur Freude. Denn der Niederländer kämpfte die ganze Session mit einem Problem, das die Arbeit am Steuer deutlich erschwerte. Im dritten Quali-Segment hatte er auch das Pech, ohne die Windschatten-Hilfe seines Red Bull Racing-Teamkollegen auskommen zu müssen. Denn Liam Lawson schaffte es nicht in die Gruppe, die um die ersten zehn Startplätze kämpfte.
Das hatte einen einfachen Grund. Im entscheidenden Moment war ihm Oscar Piastri im Weg. Der McLaren-Pilot kassierte dafür hinterher eine Strafversetzung um drei Startplätze, von der auch Verstappen profitierte. Denn der Australier fiel dadurch von der dritten auf die sechste Position zurück, womit der Red Bull Racing-Pilot auf den fünften Platz vorrücken durfte.
Das war nur ein schwacher Trost für den ehrgeizigen Niederländer, dessen verhinderte Zeitenjagd letztlich nicht entscheidend war. Denn Verstappen erklärte nach dem Qualifying, dass er vollauf damit beschäftigt war, seinen GP-Renner um die Kult-Strecke im Königlichen Park zu peitschen. «Wenn du solche Probleme hast, dann ist es einfach superschwer, das Auto zu bewegen», klagte er.
«Das Auto verhielt sich nicht mehr so, wie es sollte, wenn es über Bodenwellen und Randsteine fährt, und das kostet einfach Rundenzeit. Ich habe nicht damit gerechnet, um die Pole kämpfen zu können, aber im dritten Training war es noch wirklich angenehm zu fahren. Das war wirklich schön, aber leider ist dann dieses Problem mit der Hinterachse aufgetreten», erklärte der 28-Jährige weiter.
Und Verstappen schilderte: «Wir haben über Nacht einen guten Fortschritt erzielt, das Auto war im dritten Training in einem deutlich besseren Arbeitsfenster, doch dann hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Es war nicht der Heckflügel, sondern irgendetwas Mechanisches, das müssen wir uns noch genauer anschauen. Das ist nicht das erste Mal, dass uns so etwas passiert ist, es trat im Laufe des Wochenendes immer wieder auf. Und leider auch im wichtigsten Moment.»
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