Monza: Max Verstappen in grossen Schwierigkeiten, Teamchef Mekies erklärt’s
Max Verstappen ist im zweiten Monza-Training nicht über P9 hinausgekommen, sehr unzufrieden mit dem Verhalten des Autos. Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies sagt, woran es liegt.
Das war ein klassischer Waagrechtstart: Max Verstappen, Monza-Sieger 2022, 2023 und 2025, musste das erste Training aussitzen (Testfahrer Ayumi Iwasa im Einsatz), im zweiten lief es für den 28-jährigen Niederländer überhaupt nicht rund.
Immer wieder meldete sich der vierfache Formel-1-Champion am Funk, um sich über seinen störrischen Rennwagen zu beklagen.
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies sagt zu den Schwierigkeiten seines Star-Piloten: «Wir können das nicht schönreden – wir haben sehr viel Arbeit. Im ersten Training lief es ganz okay, aber im zweiten Training hatten wir grosse Schwierigkeiten.»
«Es hat grundsätzlich an Referenzpunkten gefehlt. Denn im ersten Training sind der junge Iwasa gefahren, dazu Liam Lawson an seinem erst zweiten GP-Wochenende mit uns 2026. Daher hat sich dann im zweiten Training die Situation ergeben, dass wir aus dem Rennwagen nicht das herausholen konnten, wozu wir eigentlich fähig sein sollten. Das wird eine lange Nacht.»
«Es darf keine Ausreden geben, denn in Sachen Vorbereitung auf ein GP-Wochenende sind wir mindestens auf Augenhöhe mit den anderen Rennställen. Zudem können wir auch nicht sagen, dass wir den Wagen noch nicht gut genug kennen, denn immerhin befinden wir uns in der zweiten Saisonhälfte.»
«Was hingegen richtig ist – es gab einige Fälle, in welchen wir uns am Freitag schwer taten, am Samstag dann schneller wurden und am Sonntag ein anständiges Rennen zeigen konnten.»
«Ganz spezifisch hier ist gegenwärtig das Problem, nicht alles aus unserem Renner zu schöpfen.»
Laurent Mekies gibt zu: «Die 2026er Autos sind komplizierter als die Rennwagen davor. Das führt dazu, dass sich die Fahrer generell schwer tun, wenn sie im ersten Training aussitzen mussten. Aber jeder weiss, dass Max ins Auto hüpfen und sofort aus Speed sein kann. Daher würde ich in unserem Fall eher urteilen – es liegt an uns. Fahrzeugbalance und Leistungsfähigkeit sind nicht auf unserem normalen Niveau.»
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