Supersport-WM • Neu
Superpole-Desaster für Philipp Öttl (Ducati): Sturz, Startplatz in Reihe 11
Ducati dominiert die Superbike-WM 2026 nach Belieben, das war auch am Trainings-Freitag in Magny-Cours zu sehen. BMW-Werksfahrer Miguel Oliveira hat klare Vorstellungen, was sich ändern muss.
Sechs Ducati beendeten den Freitag der Superbike-WM in Magny-Cours in der kombinierten Zeitenliste aus FP1 und FP2 in den Top-7, lediglich Yamaha-Werksfahrer Xavi Vierge konnte sich als Vierter dazwischenschieben. Auf Position 8 folgt BMW-Ass Miguel Oliveira, der sich mit dem deutschen Hersteller auf eine mehrjährige Verlängerung seines Vertrags geeinigt hat.
«Wir müssen einen Gang höher schalten und schneller werden», betonte Oliveira in Frankreich. «Es geht nicht um ein paar Zehntelsekunden, sondern um viele Zehntel pro Runde. Es geht auch nicht nur um einen Bereich, sondern um alle, in denen unsere Mitbewerber einen großen Schritt vor uns liegen. Wir haben identifiziert, was wir tun können. Jetzt hoffen wir, was immer BMW tun wird, dass es der richtige Weg ist. Ich bin kein Ingenieur, sondern nur der Fahrer. Aber ich kann definitiv Fortschritte sehen. Ich kann nichts anderes tun, als ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zu vertrauen, uns ein besseres Motorrad hinzustellen. Ein Schlüsselbereich für uns ist, das Turning zu verbessern. Je größer der Kurvenradius ist, und je schneller wir werden, umso mehr brauchen wir zusätzliches Turning. In diesem Bereich verlieren wir viel Zeit. Der Rest sind Konsequenzen daraus.»
Oliveira hat schwierige MotoGP-Jahre mit KTM und Yamaha hinter sich, in denen er mental einiges aushalten musste. Vergleichen ließen sich diese Zeiten mit der aktuellen Situation in der Superbike-WM nicht, hielt der Portugiese fest. Denn sein Gefühl ist, dass der Unterschied zwischen den Superbikes aktuell größer ist, als es in der MotoGP je der Fall war. «In der MotoGP musste ich mich teilweise abmühen, der Rückstand war aber nicht so groß. Wir reden also von einer Herausforderung. Ich wünsche mir für nächstes Jahr, dass unser Motorrad etwas benutzerfreundlicher wird, es ist hart zu fahren und ich darf mir keine Fehler erlauben. Das ist die Wahrheit – ich hoffe, dass es ein gutes Training für die Zukunft ist. Wir wissen, was wir zu tun haben.»
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