Pit Beirer (KTM) erleichtert: «Wir haben dieses Wochenende gebraucht!»
In Aragon schaffte es Pedro Acosta nach langer Zeit wieder auf das Podest. Auch für KTM ging damit eine Durststrecke zu Ende. Rennsportchef Pit Beirer mit einer Analyse und einem Ausblick.
Pedro Acosta ist in der MotoGP-Saison 2026 der Fahrer, der für KTM die Top-Ergebnisse holt. Auch in Aragon war der junge Spanier der schnellste Mann auf der RC16 – den Sprint beendete er auf Rang 4, im Grand Prix wurde er hinter Marc Marquez (Ducati) Zweiter. Acosta war happy, denn mit dem Podest bei seinem Heim-GP hat er für KTM und sich selbst eine lange Durstrecke beendet. Das letzte Top-3-Ergebnis holte er nämlich in Ungarn Anfang Juni.
Mit einigen Tagen Abstand zum Aragon-GP meldete sich KTM-Rennsportchef Pit Beirer auf seinem LinkedIn-Account zu Wort, um das erfolgreiche Rennwochenende in Spanien noch einmal Revue passieren zu lassen.
«Wir haben dieses Wochenende gebraucht!», meinte der Deutsche. «Für alle bei Red Bull KTM Factory Racing fühlte sich Pedro Acostas zweiter Platz in Aragon wie eine Belohnung für monatelange unermüdliche Arbeit hinter den Kulissen an. Rennen sind nie ein gerader Weg. Man erlebt Höhen, Tiefen, Rückschläge und Durchbrüche. Was zählt, ist, dem Prozess treu zu bleiben und den Menschen um sich herum zu vertrauen.»
Pit Beirer: «Orange wieder auf dem MotoGP-Podium zu sehen, erinnert uns daran, warum wir tun, was wir tun»
Beirer lobte Acostas Kampfgeist, am Ende musste er sich im Grand Prix MM93 um 1,754 sec geschlagen geben. Marco Bezzecchi (Aprilia), der Dritter wurde, konnte er 1,875 sec abnehmen. Beirer würdigte auch die Leistungen der anderen KTM-Piloten. So zeigte etwa Tech3-Ass Enea Bastianini im Grand Prix als Achter eine starke Leistung. «Pedros Kampf an der Spitze, Eneas starke Aufholjagd, Brads Comeback nach Rückschlägen und Pols unermüdlicher Einsatz spiegelten perfekt den Teamgeist wider», betonte Beirer. «Orange wieder auf dem MotoGP-Podium zu sehen, erinnert uns daran, warum wir tun, was wir tun. Wir sind stolz auf das gesamte Team. Und hungrig auf mehr.»
Nächste Woche geht es in Misano weiter. Dort und bei den nachfolgenden Grands Prix in diesem Jahr werden die KTM-Asse noch einmal alles geben, bevor der österreichische Hersteller 2027 mit vier neuen Stammfahrern und 850er-Bike einen Neustart vollziehen wird.
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