Katar, FP2: Desaster für Lüthi, Roberts mit Bestzeit
Der Freitag in Katar endete für Intact-GP-Fahrer Tom Lüthi mit zwei Stürzen. Die Moto2-Bestzeit fuhr überraschend Joe Roberts auf der Kalex des American Racing Teams.
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Tom Lüthi war mit Bestzeit im FP1 in den Katar-GP gestartet, aber im FP2 kam er nach gerade einmal fünf Minuten in Kurve 14 zu Sturz und verlor somit wertvolle Zeit.
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Zur Halbzeit der 40-minütigen Session lag Marc-VDS-Neuzugang Augusto Fernandez in 1:59,074 an der Spitze der Zeitenliste, Marcel Schrötter (Liqui Moly Intact GP) als Sechster in den Top-10. 14 Minuten vor Schluss landete dann Fernandez in Kurve 5 im Kies – damit war sein Arbeitstag frühzeitig zu Ende. Während Lüthi sieben Minuten vor dem Ende der Session wieder auf die Strecke ging, flog Remy Gardner (SAG) in Kurve 1 ab. Als nur noch vier Minuten auf der Uhr standen, blieb Luca Marini (Sky Racing VR46) als Erster unter 1:59 min, aber Joe Roberts legte gleich nach: In 1:58,421 min fuhr der Kalex-Pilot aus dem American Racing Team Tagesbestzeit – und gleichzeitig eine neue Best-ever-lap für die Moto2-Klasse auf dem 5,380 km langen Losail International Circuit.
Lüthi erlebte hingegen einen unglücklichen Freitagabend in Doha: In Turn 2 musste er den zweiten Sturz der Session hinnehmen, damit landete der WM-Dritte des Vorjahres auf Rang 26 des zweiten freien Trainings, mit seiner FP1-Bestzeit hielt er sich aber als Elfter in den Top-14. Sein Teamkollege Schrötter beendete den Freitag auf Platz 13 der kombinierten Zeitenliste, Jesko Raffin (NTS) musste sich mit Rang 26 abfinden.
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Sam Lowes, der in Katar keine vier Wochen nach einer Schulterverletzung sein Comeback gibt, fuhr im ersten Training nur auf den 28. Platz und tauschte sich anschließend angeregt mit seinem Crew-Chief Gilles Bigot und Teamkoordinator Joan Olive aus. In der zweiten Session verbesserte sich der Marc-VDS-Fahrer auf Rang 20.
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Der Malaysier Kasma Daniel Bin Kasmaudin, der sich in Jerez bei den ersten Privattests an der Hand verletzt hatte, leidet noch immer unter starken Schmerzen. Trotzdem will der SAG-Fahrer die Trainings und nach Möglichkeit auch das Rennen absolvieren. Aber dem Teamkollegen von Gardner fehlen nach den ersten zwei Trainings 4,464 sec auf die Tagesbestzeit von Roberts.
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