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Brünn-GP: KTM mit Rueda weiter auf Moto3-Titelkurs
Die Fans in Brünn sahen beim Comeback in Brünn Meisterstücke von Jose Antonio Rueda und David Munoz. Der Moto3-Spitzenreiter fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein – Intact-GP-Ass Munoz stürmte vom letzten auf den dritten Platz.
Moto3
Im Artikel erwähnt



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Nach einem verregneten Start in das Comeback-Event in Brünn drehte sich der Große Preis von Tschechien zu einem Rennsport-Sommerfest. Bereits zum Start der Moto3 um 11 Uhr wurden 28 Grad Luft- und 40 Grad Streckentemperatur vermeldet.
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Erstmals auf Startplatz 1: Guido Pini. Der Neueinsteiger hatte die 5,4 km lange Piste schneller als Jose Antonio Rueda und Teamkollege David Munoz umrundet. Doch der Spanier, der den letzten GP in Deutschland mit einer Meisterarbeit gewonnen hatte, musste das zwölfte Moto3-Rennen nach einer neuerlichen Strafversetzung (für langsames Fahren) ans Ende des Felds mit nur noch 23 Piloten beginnen. Joel Kelso und Cormach Buchanan mussten den Großen Preis von der Verletztenbank aus verfolgen. Viele Augen richteten sich auf KTM-Pilot Marco Morelli, der als Ersatz für den verletzten Ruche Moodley sein WM-Debüt gab und mit Startplatz 9 brilliert hatte. Hoffnung auch im Lager der Schweiz. Noah Dettwiler hatte sich mit Startplatz 14 die beste Ausgangslage seiner 2024 gestarteten GP-Karriere gesichert.
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Den besten Start in die Wettfahrt über 16 Runden produzierte der abgeklärte WM-Spitzenreiter. Rueda bog vor Pini und Quiles in die schnelle erste Rechtskurve ein. Beim Anbremsen der dritten Kurve ging es für Pole-Setter Pini hinter Quiles zurück auf 3.
David Almansa, der von Platz 3 losgefahren war, nahm die Verfolgung als bester Honda-Pilot auf. Marco Morelli fiel auf Platz 12 zurück, Dettwiler gar bis auf Rang 20. Fulminant dagegen Intact-Pilot David Munoz. Der Spanier stellte die Bedeutung einer Qualifikation in Frage. Nach zwei Runden hatte sich Munoz auf Platz 10 vorgefahren, mit nur 1,2 sec Rückstand auf den führenden KTM-Ajo-Piloten José Antonio Rueda.
Viele Plätze gutmachen konnte auch der WM-Zweite Angel Piqueras. Von Platz 10 gestartet, kreiste der MSi-Pilot schnell in den Top 5. Die Aufholjagd von Munoz ging weiter. Mit der schnellsten Runde ging es im vierten Umlauf an die siebte Stelle und vorbei an Teamkollege Pini.
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Aggressiv: Renn- und Brünn-Veteran Dennis Foggia. Der Boxennachbar des 17 Jahre jungen Maximo Quiles setzte sich an die zweite Stelle. Ganz vorne deutete sich eine Flucht Ruedas an. Während der zweite Schweizer – Lennoxx Phommara war als Vertretung von Luca Lunetta am Start – seine Honda in Kurve 9 neben die Strecke warf, hatte sich Rueda um knapp eine halbe Sekunde von den Verfolgern abgesetzt. Zur Halbzeit hatte Rueda es geschafft, den Abstand zu verdoppeln. Zeit für Quiles sich wieder Platz 2 zu holen mit dem Ziel die Flucht des Spaniers zu beenden. Doch der Ajo-Racer an der Spitze war nicht mehr zu stoppen. Der 19-Jährige fuhr vier Runden vor Schluss eine 2:05,4 min und kam damit in die Nähe der Pole-Zeit. Der Vorsprung war auf 2,3 sec angewachsen. Der Tabellenführer aus der Mannschaft Red Bull KTM Ajo gewann seinen siebten Grand Prix des Jahres in beeindruckender Manier. Im Ziel hatte Rueda 3,5 sec Vorsprung. Dahinter dagegen ein wilder Moto3-Mehrkampf mit Quiles, Foggia, Adrian Fernandez, Munoz, Piqueras und David Almansa. Intact-Rookie Pini kämpfte derweil in einer zweiten Gruppe um Platz 10. David Munoz fuhr eine beeindruckende Schlussrunde. Der heißblütige Spanier fuhr von 5 auf 2 und wurde dann auf dem Weg zur Ziellinie wieder von Maximo Quiles abgefangen. Ángel Piqueras machte den Moto3-GP zu einem spanischen Vierfachsieg.
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Auf Foggia auf Platz 6 folgten zwei weitere Spanier: Adrian Fernandez und David Almansa. Pole-Setter Pini erreichte das Ziel mit knapp sieben Sekunden Rückstand hinter Perone und Yamanaka auf Platz 10. Ein Rennen mit Problemen erlebte Alvaro Carpe. Der schnelle Rookie und Teampartner von Rueda kam in Brünn nicht über Platz 13 hinaus. Direkt dahinter, Debütant Morelli. Position 19 ging an Noah Dettwiler, der auch in Brünn nicht mit der Moto3-Elite mithalten konnte. Eine haleb Stunde nach Rennende bekam der Japaner Taiyo Furusato von den FIM-Stewards eine Sechs-Sekunden-Strafe wegen unverantwortlicher Fahrweise aufgebrummt, was ihn von Platz 11 auf 16 zurückwarf und damit aus den Punkten kegelte. Entspannung bei Jose Antonio Rueda und der Mannschaft um Niklas Ajo – Rueda geht mit einem sehr beruhigenden Vorsprung von 85 Punkten in die dreiwöchige Sommerpause. KTM bleibt ungeschlagen in Front bei den Herstellern.
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Ergebnisse Moto3 Brünn, Rennen (20. Juli): 1. Jose Antonio Rueda (E), KTM, 16 Runden in 33:40,677 min 2. Maximo Quiles (E), KTM, +3,471 sec 3. David Munoz (E), KTM, +3,495 4. Angel Piqueras (E), KTM, +3,559 5. Dennis Foggia (I), KTM, +3,689 6. Adrian Fernandez (E), Honda, +3,867 7. David Almansa (E), Honda, +4,420 8. Valentin Perrone (RA), KTM, +5,579 9. Ryusei Yamanaka (J), KTM, +5,597 10. Guido Pini (I), KTM, +5,985 11. Marcos Uriarte (E), KTM, +6,459 12. Alvaro Carpe (E), KTM, +10,711 13. Marco Morelli (ARG), KTM, +10,779 14. Jacob Roulstone (AUS), KTM, +10,817 15. Scott Ogden (GB), KTM, +10,866 16. Taiyo Furusato* (J), Honda, +12,088 17. Stefano Nepa (I), Honda, +27,274 18. Eddie O’Shea (GB), Honda, +27,374 19. Noah Dettwiler (CH), KTM, +27,381 20. Leonardo Abruzzo (I), Honda, +53,132 – Nicola Carraro (I), Honda, 1 Runde zurück – Lenoxx Phommara (CH), Honda, 11 Runden zurück – Riccardo Rossi (I), Honda, 12 Runden zurück *6 sec Strafe wegen unverantwortlicher Fahrweise WM-Stand nach 12 von 22 Rennen: 1. Rueda, 228 Punkte. 2. Piqueras 143. 3.Carpe 132. 4. Quiles 126. 5. Munoz 123. 6. Kelso 110. 7. Furusato 82. 8. Almansa 75. 9. Foggia 73. 10. Fernandez 71.11. Yamanaka 68. 12. Lunetta 63. 13. Perrone 63. 14. Pini 44. 15. Bertelle 40.
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Konstrukteurs-WM: 1. KTM, 300 Punkte. 2. Honda 149.
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