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Hakim Danish: Moto3-Rookie aus Malaysia ärgert die starken Spanier

Hakim Danish ist eine der Überraschungen in der Moto3-Saison 2026. Im Interview mit SPEEDWEEK.com spricht der Malaysier über seine rasante Entwicklung. Wer ihn auf seinem Weg unterstützt hat.

Moto3

Im Artikel erwähnt


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Mit gerade einmal 18 Jahren ist Hakim Danish einer der auffälligsten Newcomer im aktuellen Moto3-Fahrerfeld. Sein Aufstieg war kometenhaft – vom Asia Talent Cup zur Motorrad-WM in nur wenigen Jahren. Der Dritte des Red Bull Rookies Cup 2025 ging einen anderen Weg als andere asiatische Fahrer, die deutlich mehr Zeit brauchten, um dieses Niveau zu erreichen.

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Im Interview mit SPEEDWEEK.com-Autor Manuel Pecino spricht der Malaysier gelassen über seine rasante Entwicklung, die entscheidende Unterstützung seines Landes und sein Leben in Spanien.

Hakim, deine Karriere verlief rasend schnell. Du hast 2021 im Asia Talent Cup angefangen und bist nun, nur wenige Jahre später, bereits in der Moto3-Weltmeisterschaft. Wenn du auf deinen eigenen Werdegang zurückblickst, überrascht es sich selbst, wie schnell das alles gegangen ist? Ja, ehrlich gesagt schon. Wenn ich zurückblicke, wird mir klar, dass alles sehr schnell gegangen ist, daher schätze ich mich sehr glücklich über die Chance, die ich bekommen habe.

Wie hat alles angefangen? Gibt es in deiner Familie eine Motorrad-Tradition? Nicht auf professioneller Ebene. In meiner Familie war niemand Rennfahrer, aber alle mochten Motorräder sehr gerne. Es war mein Vater, der mich zum ersten Mal auf eine Rennstrecke mitgenommen hat, als ich noch sehr klein war, und der mir das Fahren beigebracht hat.

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Ich habe mit den Minibikes angefangen und bin bis zum Alter von 13 Jahren Rennen gefahren. Dann habe ich den Sprung in die MiniGP-Klasse gewagt und hatte das Glück, dass Zulfahmi Khairuddin auf mich gesetzt hat, als er die MiniGP-Meisterschaft in Malaysia ins Leben rief. Dort gewann ich mehrere Rennen und trat anschließend in seine Akademie ein, was der Ausgangspunkt für alles war, was danach kam.

Von da an begann deine internationale Karriere. Genau. Zuerst kam die MiniGP in Malaysia, dann der Asia Talent Cup, und seitdem reise ich um die ganze Welt, um an Rennen teilzunehmen.

Auf diesem Niveau anzutreten, ist mit erheblichen Kosten verbunden. Wer hat deine Karriere finanziert? Ich hatte großes Glück, denn seit meinem Einstieg in den Asia Talent Cup hat mich die malaysische Regierung finanziell unterstützt – das war entscheidend dafür, dass ich weiter vorankommen konnte.

Ich bin auch Zulfahmi Khairuddin sehr dankbar, denn er hat unglaublich viel für meine Karriere getan. Ohne seine Hilfe wäre es viel schwieriger gewesen, so weit zu kommen.

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Wenn ein Land in einen Sportler investiert, steigt auch die Verantwortung. Spürst du diesen Druck? Ja, diese Verantwortung ist da, aber wenn ich auf das Motorrad steige, versuche ich, alles zu vergessen. Auf der Rennstrecke muss man voll und ganz konzentriert sein und 100 Prozent geben. Wenn man anfängt, über den Druck oder die Erwartungen nachzudenken, verliert man den Fokus.

Während der Saison lebst du in Spanien. Wie sieht dein Alltag aus? Ich habe ein Haus in Tarragona, das mein Team mietet, und dort verbringe ich einen Großteil des Jahres. Ich teile mir das Haus mit meinem Mechaniker, der ebenfalls aus Malaysia stammt. Für mich ist er wie ein zweiter Vater. Er hilft mir bei allem: beim Training, bei der körperlichen Vorbereitung und bei der Organisation des Alltags. Jemanden zu haben, dem man vertraut, macht alles viel einfacher, wenn man so weit weg von zu Hause ist.

In dieser Saison hast du dich deutlich gesteigert. Am Anfang war es schwer, ganz vorne mitzufahren, und jetzt kämpfst du um das Podium. Was hat sich verändert? Vor allem das Selbstvertrauen. Von Rennen zu Rennen fühle ich mich auf dem Motorrad wohler und verstehe viel besser, wie diese Meisterschaft funktioniert. Die Moto3-Weltmeisterschaft unterscheidet sich sehr von allem, was ich bisher kennengelernt habe. Das Niveau ist extrem hoch und jedes kleine Detail macht den Unterschied. Je mehr man an den Start geht, desto mehr lernt man und desto mehr Selbstvertrauen hat man, um bis an die Grenzen zu fahren.

Außerdem habe ich einen großartigen Trainer und einen Trainingspartner wie Valentino Perrone. Jeden Tag mit ihm zu arbeiten, hilft mir auch sehr dabei, mich weiterzuentwickeln.

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Man hat den Eindruck, dass die Fahrer, die in Spanien ausgebildet werden, sehr gut darauf vorbereitet sind, in Gruppen zu fahren und Rad an Rad zu kämpfen. Ja, absolut. Hier fangen die Fahrer schon in sehr jungen Jahren an, auf sehr hohem Niveau zu fahren, und lernen schnell, in großen Gruppen zu kämpfen. Das führt dazu, dass sie, wenn sie in die Weltmeisterschaft kommen, bereits viel Erfahrung mit dieser Art von Rennen haben. Auch ich lerne diesen Aspekt gerade kennen. Mit jedem Rennen verstehe ich ein bisschen besser, wie ich mit solchen Situationen umgehen muss.

Im zweiten Teil des Interviews spricht Hakim Danish über seine Erwartungen für diese Saison und was es braucht, um Weltmeister zu werden.

Fortsetzung folgt …

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