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Rennen 2, Spielberg: Kratochwil wieder Spitze, Benat Fernandez Gesamtsieger
Der Red Bull Ring in Spielberg war früher Ducati-Land, doch diese Zeiten sind vorbei. KTM gab die Pace vor, Aprilia war Best of the Rest. Jorge Martin schlug Weltmeister Marc Marquez in beiden Rennen.
Vor den MotoGP-Rennen in Österreich herrschte Gleichstand an der WM-Spitze, Marc Marquez und Jorge Martin hatten jeweils 274 Punkte. Im Sprint am Samstag eroberte Martin mit seinem Sieg (
Im Hauptrennen am Sonntag war Acosta wie schon am Samstag eine Klasse für sich, dieses Mal brachte es der 23-Jährige auch ins Ziel und feierte im 56. Anlauf seinen ersten Sieg in der höchsten WM-Klasse. Während Martin dahinter souverän Zweiter wurde und weitere 20 Punkte kassierte, hatte Marc Marquez das ganze Rennen zu kämpfen und trudelte im Ziel 6,3 sec hinter seinem Landsmann als Fünfter ein.
Zweiter im Sprint, Fünfter im Grand Prix: Das Wochenende in der Grünen Mark war kein Desaster für Marc Marquez. «Ich hatte den Speed fürs Podium», unterstrich der siebenfache MotoGP-Champion. «Mein Problem war, dass ich zu Beginn große Schwierigkeiten mit der Vorderbremse hatte. Der Druckpunkt und der Bremsdruck variierten ständig. Deshalb musste ich in Kurve 1 einmal einen großen Bogen drehen. Ich dachte ans Aufhören, aber dann funktionierte die Bremse plötzlich wieder. Ein paar Positionen konnte ich gutmachen, aber es war zu spät. Positiv ist, dass man das alles in den Daten sieht – das Team kann sie analysieren und Lösungen für das Problem finden.»
Der neue Stand in der Weltmeisterschaft: Martin 306 Punkte, Marc Marquez 294, Bezzecchi 264 und Acosta 234. «MM93» wiederholte seine Einschätzung, die er vor dem Österreich-Wochenende abgab: «Die Top-4 können um die Meisterschaft kämpfen. Schau dir Pedro an: In Silverstone
Als seine größte Stärke im Titelkampf nannte Marquez erstaunlicherweise sein «Motorrad und Team», nicht sein Talent oder seine Erfahrung. Und was die nächsten Rennen im japanischen Motegi betrifft, bezeichnete der 33-Jährige seinen nächstjährigen Teamkollegen Acosta als «Favorit». Er ist überzeugt: «An den letzten sieben Rennwochenenden wird es zwischen den Top-4 eng zugehen.»
Acosta hatte seinen Wechsel von KTM zu Ducati nach dieser Saison gegenüber Geschäftsführer Gottfried Neumeister damit begründet, dass er seinen Landsmann
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