MX-Wochenrückblick mit Simon Längenfelder (GasGas)
Die Karwoche war geprägt von den Ereignissen der Corona-Pandemie. Die USA verzeichnen die meisten Corona-Toten und auch Europa steht still. Im Interview der Woche sprachen wir mit Simon Längenfelder.
Trotz der durch die Ausbreitung von Covid-19 verursachten Zwangspause gab es auch in dieser Woche wieder viele Nachrichten.
Der französische Motocross- und Supercross-Multi-Champion Jean Michel Bayle beging Anfang April Woche seinen 51. Geburtstag, doch zum Feiern war ihm nicht zumute, denn er musste wegen akuter Atembeschwerden infolge einer Infektion mit dem Coronavirus
Aus den USA erreichen uns leider weiterhin überwiegend schlechte Nachrichten. Dort ist die Zahl an Infizierten und durch Covid-19 Verstorbenen weltweit am höchsten. Ken Roczen nahm und nimmt die Gefahr ernst und berichtete, dass es auch in seinem Wohnort in Florida
Der Supercross-Weltmeister des Jahres 2018, Husqvarna-Werksfahrer Jason Anderson, betrachtet das Training im Sand für das Motocross der Nationen in Assen als die härteste Schule seiner Karriere. Jetzt
In dieser Woche sprachen wir mit dem deutschen Hoffnungsträger Simon Längenfelder, der in Valkenswaard auf Rang 5 in der MX2-Klasse beeindruckte. Im Interview erzählt er, wie er die Ostertage verbringt, wie sein Trainingsprogramm aussieht und worin die Unterschiede zwischen einem GasGas-Werksmotorrad und einem KTM-Werksmotorrad bestehen.
Simon Längenfelder verbringt die Ostertage in seinem Elternhaus in Regnitzlosau. "Wir haben im Keller ein kleines Gym, wo ich jeden Tag trainiere. Ich versuche, die Balance zu halten, da wir ja nicht genau wissen, wann es in der WM weitergeht. Ich fühle mich hier sehr wohl und kann im Moment gar nicht genau sagen, wann ich zu meinem Team nach Köln zurückkehre."
Seine Schulzeit hat der 16-jährige Oberfranke übrigens schon im letzten Jahr beendet. "Ich will mich jetzt voll und ganz aufs Motocrossfahren konzentrieren. Als GasGas-Werksfahrer in der WM zu starten, ist eine einmalige Chance, die ich unbedingt nutzen will".
Mit seinem Teamumfeld zeigt er sich ebenfalls sehr zufrieden. "Ich will zeigen, was ich kann, gute Starts hinlegen und den Spaß am Fahren behalten. Es ist mein erstes WM-Jahr, da habe ich keine konkreten Ziele. Ich muss mich erst an die WM gewöhnen."
Aber wie man in Valkenswaard gesehen hat: Längenfelder lernt enorm schnell. Das ganze Interview mit Simon Längenfelder gibt es im Podcast zum Nachhören.
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