Honda in der MX2-Weltmeisterschaft 2027 mit neuem Duo: Ein Name überrascht
Die Honda Racing Corporation hat in der MX2-Klasse der Motocross-WM für 2027 einen neuen Weg eingeschlagen und die beiden 20-jährigen Youngster Julius Mikula und Maxime Grau verpflichtet.
Das Line-up von Honda wird für die MX2-WM 2027 komplett umgeschmissen, auf die beiden Italiener Ferruccio Zanchi und Valerio Lata (der bei KTM andockt) folgen die bisherigen Privatiers Julius Mikula und Maxime Grau.
Der Deal mit Grau (20) hat sich in den vergangenen Monaten abgezeichnet, SPEEDWEEK.com berichtete. Eine Überraschung ist hingegen die Verpflichtung von Mikula. Der 20-jährige Tscheche zeigte im Team von KTM Osicka in den vergangenen beiden Jahren mehrfach auf und steuerte auch schon Prototypen-Material für die Mattighofener.
Grau kennt die Honda bestens, genoss im Maddii-Team bereits Werksunterstützung und beendete das Jahr trotz ein paar Problemen und Rückschlägen auf Platz 11 der WM-Tabelle. In Loket und der Türkei fuhr er sechste Plätze als beste Einzelergebnisse ein. Mikula brachte seine KTM sogar auf Platz 9 der MX2-Endabrechnung, obwohl er in Australien nicht dabei war und somit den achten Gesamtrang vergab. Sein bestes Tagesergebnis ist Platz 4 in Arco.
Maxime Grau dankte dem Maddii-Team
«Für HRC zu fahren, ist eine wunderbare Chance und ich bin stolz darauf», erzählte Grau. «Ich habe hart gearbeitet, um dorthin zu gelangen, deshalb möchte ich diese Gelegenheit bestmöglich nutzen und werde alles geben. Viele Menschen verfolgen meinen Weg, seit ich in sehr jungen Jahren mit dem Rennsport begonnen habe. Ich möchte dem Team Maddii Racing dafür danken, dass es Anfang des Jahres an mich geglaubt hat. Ohne ihre Unterstützung wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Nun möchte ich diesen Schwung beibehalten und freue mich riesig darauf, für HRC an den Start zu gehen.»
Julius Mikula: Von KTM zu Honda
«Es ist eine Ehre, für HRC zu fahren und Teil eines so großartigen Teams zu sein», strahlte Mikula. «Wenn man das Team im Fahrerlager erlebt, erkennt man sofort, wie professionell es arbeitet. Es ist ein super Gefühl, dass man mir nun das Vertrauen entgegenbringt. Zwar weiß ich, dass ich durch meine diesjährigen Ergebnisse auf mich aufmerksam gemacht habe, doch mir ist auch klar, dass die eigentliche Arbeit erst jetzt beginnt: Die Honda CRF250R ist ein neues Motorrad für mich, und auch an das Teamumfeld muss ich mich erst gewöhnen. Ich möchte mir selbst keinen zu großen Druck machen und habe mir vorgenommen, in der Saisonpause hart zu arbeiten, um bestmöglich auf 2027 vorbereitet zu sein.»
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