Motocross-WM MXGP
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Der chinesische Hersteller Kove wollte 2027 in die MXGP einsteigen, doch das Projekt ist aus Budgetgründen gescheitert, was nun offiziell bestätigt wurde. Projektleiter Steensels sucht Alternativen.
«Ich habe tatsächlich beschlossen, das Projekt mit KOVE zu beenden», erklärte Tom Steensels, der den chinesischen Hersteller Kove in die WM bringen wollte in den sozialen Medien. «Sie waren nicht in der Lage, das erforderliche Budget bereitzustellen, um an einer vollständigen MXGP-Saison auf professionellem und wettbewerbsfähigem Niveau teilzunehmen», hieß es in der Mitteilung weiter. Kurz gesagt: Es fehlt an Geld.
«Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere, und manchmal führt diese neue Tür zu noch größeren Chancen», heißt es weiter. Ursprünglich wollte Kove 2026 die neue 250er entwickeln, 2027 mit zwei Fahrern in der EMX250 antreten und frühestens ein Jahr später in die MX2-Weltmeisterschaft aufsteigen. Im Sommer wurde dieser Plan jedoch grundlegend geändert. Am 31. August kündigte Kove überraschend den direkten Einstieg in die MXGP an. Zwei Werksfahrer sollten unter der Leitung des belgischen Teammanagers Tom Steensels antreten. Infront Moto Racing präsentierte Kove und ZXMOTO wenig später sogar gemeinsam als die beiden neuen chinesischen Hersteller für die Saison 2027.
Nun ist das ehrgeizige Projekt vorerst gescheitert. Tom Steensels soll unterdessen versuchen, seine Pläne für ein MXGP-Team zu retten. Der Belgier führte zuletzt offenbar Gespräche mit einem weiteren chinesischen Hersteller. Kommt eine Einigung zustande, könnte neben ZXMOTO trotz des Kove-Rückzugs ein zweites neues China-Projekt in der MXGP auftauchen.
Die Zeit drängt jedoch: Die Weltmeisterschaft beginnt bereits Ende Februar. Ein neues Motorrad müsste in Europa entwickelt und getestet, die Mannschaft aufgebaut und geeignete Fahrer müssten verpflichtet werden. Für Kove ist das vorzeitige Ende besonders bitter: Aus dem angekündigten langfristigen Werksprojekt wurde offenbar innerhalb von nur acht Wochen ein Rückzug noch vor dem ersten Start.
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