KTM-Star Tony Cairoli: Angeknockt, aber nicht K.O.
Beim MXGP-Meeting in Russland musste Tony Cairoli die WM-Führung an Honda-Star Tim Gajser abtreten. Der schwere Sturz des Red Bull KTM-Piloten im Qualifikationsrennen hinterließ Spuren.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Den Zuschauern stockte im russischen Orlyonok am Samstag im Quali-Rennen der Atem: Auf der harten und schnellen Piste von Orlyonok lag der neunfache MX-Weltmeister auf der Red-Bull-KTM auf Platz 4, als nach seinem Sturz das Rennen nicht fortsetzen konnte. Der Sizilianer blieb zunächst lange an der Sturzstelle und klagte nach seiner Rückkehr in die KTM-Garage über Schmerzen im Rücken.
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Cairoli biss am Sonntag aber auf die Zähne und quälte sich in den bei den MXGP-Rennen auf den Positonen 12 und 4 ins Ziel – bereits nach dem ersten Heat verlor der 33-Jährige das redplate des Gesamtführenden an Doppelsieger Tim Gajser (Honda). "Ein sehr schwieriges Wochenende. Der Sturz am Samstag hat natürlich nicht sonderlich geholfen", stöhnte Cairoli. "Ich stand im ersten Rennen ganz außen und habe den Start verpasst – ich saß danach total steif auf dem Bike. Auf dieser Strecke ist es dann fast unmöglich, noch ein gutes Ergebnis zu erzielen. Hier fahren alle mit einem ähnlichen Speed."
"Wir haben zwar die Führung eingebüßt, das Positive ist aber, dass ich nicht schwer verletzt bin und wir in Russland einige wirklich schlimme Stürze gesehen haben", verweist Cairoli auf das Schicksal von Piloten wie Desalle, Lupino oder Bobryshev. "Wir wurden zwar etwas angeknockt, werden uns aber neu sortieren und nach Lettland schauen. Dort wartet eine schöne Piste auf uns, wo wir Punkte zurückzugewinnen können."
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