Acosta will von Bastianini lernen: «Enea hat im Vergleich zu uns Vorteile»
Der Auftakt ins MotoGP-Wochenende in Mugello verlief holprig für Pedro Acosta: Das KTM-Ass muss am Samstag im Q1 antreten. Zur Problemlösung muss er sich etwas beim Kollegen abschauen.
Der erste Startplatz in Katalonien, ein Podiumsplatz im Sprintrennen und Führungskilometer im Grand Prix am Sonntag. Die Leistungen von Pedro Acosta in Barcelona machten Mut für das Mugello-Event.
Auch der Auftakt im ersten freien Training in Italien verlief mit Rang 6 ordentlich. Doch für einen Platz unter den Top-10 reichte es dennoch nicht für den Racer aus Murcia. Als es für den KTM-Piloten an diesem Rennwochenende erstmals Ernst wurde, fehlte eine Zehntelsekunde zum direkten Einzug ins Q2. In seiner vorletzten Ausfahrt machte der 22-Jährige zudem unfreiwillige Bekanntschaft mit dem toskanischen Kiesbett: «Mir ist das Vorderrad weggerutscht. Das führte zu meiner Rallye-Einlage.»
Dass der Tag für den Fahrer mit der Nummer 37 nicht nach Plan verlaufen würde, deutete sich für diesen schon im ersten freien Training an: «Wir hatten zu viele Schwierigkeiten! Vom Vormittag an konnten wir nicht verstehen, wieso wir so viele Probleme auf einmal haben.» Die Streckenführung in Mugello sei für den Spanier auf seiner Munderfinger Rakete die größte Herausforderung. «Die Kurven 8 und 9 machen die größten Probleme, und in Jerez hatte ich ähnliche Schwierigkeiten.»
Dabei galt die toskanische Piste in den vergangenen Saisons als eine der Paradestrecken für die KTM. Tech3-Ass Enea Bastianini kann am Samstag als einziger Chauffeur einer RC16 zuschauen, wenn die ersten Fahrer im Q1 antreten müssen – der Lokalheld brachte das Zeittraining auf Rang 3 hinter sich und kam so direkt ins Q2. Aus den unterschiedlichen Herangehensweisen in Abstimmung und Fahrstil des Markenkollegen wolle Acosta für sich Lehren ziehen: «Wir müssen Eneas Daten studieren. Es scheint, als hätte er uns gegenüber Vorteile auf Kursen mit flüssigerer Kurvenführung!»
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