MotoGP, FP1: Eine Ducati vor zwei Aprilia – Champion Marc Marquez 15.
Fabio Di Giannantonio fuhr im FP1 der MotoGP-Klasse in Mugello die schnellste Zeit. Dahinter folgten Jorge Martin und Ai Ogura. Weltmeister Marc Marquez war im Testmodus unterwegs und wurde 15.
Beim Großen Preis von Italien versucht Champion Marc Marquez sein Comeback – nach der Fußverletzung, die er sich bei seinem Crash im MotoGP-Sprint in Le Mans zugezogen hatte und der Schulteroperation. Der Ducati-Pilot hat die Freigabe für die Teilnahme am FP1 in Mugello erhalten. Danach wird es eine weitere medizinische Untersuchung geben, bei der entschieden wird, ob er am Rest des Wochenendes teilnehmen wird können.
Definitiv nicht am Start beim Italien-GP sind Alex Marquez (Gresini Ducati) und Johann Zarco (LCR Honda). Die beiden erholen sich derzeit von ihren schweren Stürzen im Grand Prix in Barcelona. Für die beiden MotoGP-Asse greifen Ducati-Testfahrer Michele Pirro bzw. Cal Crutchlow an die Stummel. Für den 40-jährigen Briten ist es das erste Rennwochenende seit rund zweieinhalb Jahren.
Am Freitagvormittag fand auf dem Mugello Circuit das 45-minütige FP1 statt. Der Himmel über der italienischen Rennstrecke war bewölkt, die Lufttemperatur betrug 22 Grad Celsius. Am Morgen hatte es geregnet, weshalb die Strecke großteils noch nass war.
Die meisten Fahrer gingen pünktlich um 10.45 Uhr mit Slicks auf die Strecke. Andere warteten noch ab – so wie Marc Marquez oder Fabio Quartararo.
Für die erste Bestzeit sorgte Jorge Martin (Aprilia) mit 1:51,695 min. Zum Vergleich: Den Rundenrekord hatte Marc Marquez (Ducati Lenovo) 2025 mit 1:44,169 min aufgestellt.
Eine Runde später setzte sich Lokalmatador Pecco Bagnaia (Ducati Lenovo) mit 1:49,218 min an die Spitze. Teamkollege Marc Marquez beobachtete das Geschehen auf der Strecke von der Box aus.
Die Strecke trocknete immer mehr auf und die Rundenzeiten wurden schneller. Mit 1:48,045 min fuhr WM-Leader Marco Bezzecchi die nächste Bestzeit.
Die Top-5 nach zehn Minuten: Bezzecchi (1:47,438 min), Bagnaia, Moreira, Martin und Razgatlioglu. Cal Crutchlow lag zu diesem Zeitpunkt mit über drei Sekunden Rückstand auf Rang 17.
Kurz danach preschte Bagnaia mit 1:46,971 min nach vorne. Dahinter folgten die beiden Aprilia-Werksfahrer Bezzecchi und Martin. In der Zwischenzeit hatte auch MM93 das Training aufgenommen.
Marc Marquez war im Testmodus, er fuhr zunächst Rundenzeiten, die über drei Sekunden langsamer waren als jene von Teamkollege Bagnaia. In seiner fünften gezeiteten Runde steigerte sich MM93 auf 1:48,353 min.
Die Reihenfolge zur Hälfte der Session: Bagnaia, Bezzecchi, Martin, Moreira, Bastianini, Aldeguer, Quartararo, Moreira, Di Giannantonio und Vinales. Kurz danach fuhr Aldeguer mit 1:46,916 min eine neue Bestzeit.
Nach sechs gezeiteten Runden steuerte Marc Marquez die Lenovo-Box an. Zu diesem Zeitpunkt lag er mit 1,4 sec Rückstand auf Position 15.
18 Minuten vor dem Ende der Session fuhr Honda-Pilot Luca Marini die drittschnellste Zeit. Wenig später setzte sich Franco Morbidelli auf Rang 3. Jack Miller machte einen Ausflug ins Kiesbett, blieb aber sitzen.
Mit 15 Minuten auf der Uhr fuhr Champion Marquez das zweite Mal auf die Strecke.
Die Top-5 zehn Minuten vor dem Ende: Aldeguer, Bagnaia, Morbidelli, Marini und Mir. Marc Marquez war zu diesem Zeitpunkt 20.
In seiner zehnten Runde preschte Marc Marquez auf Rang 7 nach vorn. Er war um eine halbe Sekunde langsamer als Ducati-Kollege Aldeguer. Direkt danach fuhr KTM-Pilot Maverick Vinales die sechstschnellste Zeit.
Vier Minuten vor dem Ende fuhr Pedro Acosta mit 1:46,794 min eine neue Bestzeit. Kurz danach setzte sich Barcelona-Sieger Fabio Di Giannantonio mit 1:46,242 min an die Spitze. Bagnaia stürzte in Kurve 1 – er kippte im Kies bei langsamer Fahrt um und blieb unverletzt. Martin fuhr die zweitschnellste Zeit. Zum Schluss preschten noch Ai Ogura und Jack Miller auf die Ränge 3 und 5.
Die Top-10 im FP1: Di Giannantonio, Martin, Ogura, Vinales, Miller, Acosta, Aldeguer, Bagnaia, Fernandez und Morbidelli. Marc Marquez wurde 15., Cal Crutchlow landete mit 3,671 sec Rückstand auf Position 22. Toprak beendete das FP1 auf Rang 21.
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