Bittere Pille für George Russell im Kanada-GP: Mercedes erklärt Ausfall
Knapp 30 Runden lang lieferten sich die Teamkollegen George Russell und Kimi Antonelli im Kanada-GP ein hartes Spitzenduell, dann fiel der Brite aus. Das Mercedes-Team liefert nun Details zum Ausfall.
Die Enttäuschung war gross, als George Russell in der 30. Runde des Kanada-GP seinen GP-Renner am Streckenrand abstellen musste. Der WM-Zweite hatte sich zuvor ein spannendes Spitzenduell gegen seinen Teamkollegen und ärgsten WM-Gegner Kimi Antonelli geliefert, um seinen Rückstand auf den WM-Leader zu verkürzen. Stattdessen ist das Punkte-Polster des Teenagers auf 43 Zähler angewachsen.
Was zum Ausfall führte, war schnell ersichtlich, wie Technikchef James Allison in seinem Debrief-Video erklärt: «Was Georges Ausfall betrifft, so handelte es sich um einen Motorschaden, der durch einen Defekt an der Batterie verursacht wurde, die nach einem Drittel des Rennens ausfiel und Georges Rennen damit beendete. Nach dem Rennen konnten wir deutlich erkennen, dass die Batterie ziemlich angeschlagen war – es gab dort einige Hitzeschäden. Wir müssen in den kommenden Tagen und Wochen herausfinden, was genau die Ursache dafür war, und das Problem beheben.»
Mercedes-Upgrade hält, was es verspricht
Mit Blick auf das Renngeschehen sagt Ingenieur: «Es war ein wichtiges Wochenende für uns, vor allem, weil wir in Montreal unser erstes grosses Upgrade des Jahres auf die Strecke gebracht haben. Wir hatten uns davon viel versprochen, und das hat es auch gehalten. Doch das Wochenende, das aus Sicht der Leistung ansonsten extrem gut verlief, wurde durch die Enttäuschung getrübt, die wir alle empfunden haben, weil wir George aufgrund der mangelnden Zuverlässigkeit des Autos im Stich gelassen haben.»
Auch zum atemberaubenden Spitzenkampf äusserte sich der Brite: «Es ist schon ein seltsames Gefühl, zu sehen, wie deine Fahrer hart gegeneinander kämpfen. Ein kleiner Teil von dir wünscht sich, sie wären Roboter, die einfach das Maximum aus dem Auto herausholen, ohne sich gegenseitig zu bekämpfen. Aber der grössere und bessere Teil des Teams ist, glaube ich, von diesem Kampf begeistert. Solange sie sich nicht berühren, ist es einfach ein unvergessliches Erlebnis, zu sehen, wie sie sich auf diese Weise messen.»
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