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Rally Raid-Argentinien: Sainz gewinnt Etappe 4 im Ford Raptor

Carlos Sainz beschert Ford den ersten Tagessieg bei der Desafio Ruta 40, dem dritten Rally Raid-WM-Lauf der Saison. Die Entscheidung um den Gesamtsieg mit der morgigen finalen ist völlig offen.

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Die vierte Etappe der Desafío Ruta 40 schüttelte in der Auto-Kategorie die komplette Rangliste durcheinander. Zwischen San Rafael und San Juan mussten über 306 Zeitkilometer zurückgelegt werden. Ford Racing errang mit Routinier Carlos Sainz einen ebenso wichtigen Sieg. „El Matador“ ging nach einem ereignisreichen Tag als Sieger hervor, sicherte sich seinen ersten Sieg für den amerikanischen Hersteller und bescherte Ford damit den allerersten Sieg beim argentinischen Anden-Rennen.

Sainz musste sich lange mit der Konkurrenz von Joao Ferreira und Eryk Goczal (beide Toyota) auseinandersetzen. Ferreira hatte eine tolle Fahrt hingelegt, doch eine Zeitstrafe wegen Überschreitung des Zeitlimits in einer neutralen Zone warf den Portugiesen letztendlich in der Gesamtwertung zurück. Sainz sicherte sich somit den Sieg vor Goczal, der ebenfalls eine solide Etappe absolviert hatte.

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Die Tagessiegentscheidung war jedoch nur ein Teil der heutigen Geschichte, denn die Gesamtsiegfavoriten lieferten sich einen entscheidenden strategischen Kampf. Nasser Al-Attiyah gelang eine wichtige Aufholjagd und zeigt sich vor dem Showdown jetzt gesamtsiegverdächtig. Der Dacia-Pilot, vor Beginn der vierten Etappe noch Dritter, verbesserte sich auf den zweiten Platz und liegt nun nur noch sieben Sekunden hinter dem neuen Führenden Seth Quintero im Toyota.

Der 23-jährige US-Amerikaner konnte die Gesamtführung erlangen, nachdem er in der Zeitprüfung zum großen Teil den Windschatten seines Teamkollegen und zuvor führenden Henk Lategan nutzte.

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Der Südafrikaner ist nun auf den dritten Platz zurückgefallen, besitzt aber weiterhin alle Chancen auf den Gesamtsieg. Auch Dacia-Sandrider Sebastien Loeb ist in der Scratch weiter nach oben geklettert. Als Fünfter zu Beginn der Etappe, mit über acht Minuten Rückstand, liegt der Elsässer nunmehr nur noch 5.24 Minuten Rückstand auf Platz vier. Vor der abschließenden 320 Kilometer langen fünften Sonderprüfung haben vier Fahrer Chancen auf den Geamtsieg.

Die Führung in der Challenger-Klasse hat Markus Walkner übernommen. Der Österreicher fuhr in der vierten Wertungsprüfung mit seinem französischen Taurus T3-SSV-Max Buggy auf den zweiten Platz. Bis zu Kilometer 170 hatte der frühere Motorrad-Dakar-Sieger die Prüfung angeführt. Wegen Staubwolken eines vorausfahrenden T1-Fahrzeugs verlor er dann aber wertvolle Zeit, so dass der Tagessieg nochum sechs Sekunden entglitt.

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