Moreira: «Ich sagte zu meinem Team, dass ich einem Italiener folgen muss»
MotoGP-Rookie Diogo Moreira (Honda) landete im Zeittraining in Mugello auf Platz 10. Um eine schnelle Rundenzeit hinzubekommen, wendete er eine spezielle Taktik an. Er hat Spaß auf dem Highspeed-Kurs.
Im MotoGP-Zeittraining in Mugello schaffte es Rookie Diogo Moreira als einziger Honda-Pilot in die Top-10. 0,354 sec Rückstand reichten dem Brasilianer gerade so, um den direkten Einzug ins Q2 zu schaffen.
In der 60-minütigen Session wurde zweimal die rote Flagge geschwenkt. Zuerst musste die Yamaha von Fabio Quartararo nach einem Crash von der Strecke entfernt werden, danach war es die KTM von Brad Binder, die den Betrieb auf dem Mugello Circuit störte.
«Vor der roten Flagge war ich auf einer sehr guten Runde unterwegs. Ich hatte frische Reifen drauf und habe bis ans Limit gepusht», erzählte der LCR-Honda-Pilot. «Danach haben wir nur den Hinterreifen gewechselt – dieser hat aber zu stark über den Vorderreifen geschoben. Ich konnte auf dieser Runde zweimal einen Sturz abfangen. Am Ende haben wir es hinbekommen. Bereits am Morgen habe ich mich mit dem Motorrad gut gefühlt. Ich war dazu in er Lage, meinen Flow aufrechtzuerhalten und die schnelle Rundenzeit kam leichter.»
Seine schnelle Rundenzeit ist Moreira auch aufgrund einer cleveren Entscheidung gefahren. «Ich habe zu meinem Team gesagt, dass ich einem italienischen Fahrer folgen muss, weil diese hier die richtigen Linien fahren», erklärte der 22-Jährige. «Ich machte auf der Runde zwar einige Fehler, aber wir sind auf einem guten Weg. Am Samstagmorgen wird unsere Arbeit einfacher.»
Starke Bewegungen im Motorrad
Welches ist für Moreira der schwierigste Abschnitt auf dem Mugello Circuit? «Es ist schwer, alles zusammenzubekommen», grübelte er. «Mit all den Schikanen ist es schwierig, die perfekte Runde hinzubekommen. Bei der Pace sind wir aber ganz gut dabei, wir sind happy.»
Wie war es für Diogo Moreira, auf der schnellen Strecke 350 km/h zu fahren? «Das Bike bewegt sich stark – mehr, als ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, ob es dieses Jahr auf der Strecke vielleicht mehr Wellen gibt. Ich genieße es aber, hier zu fahren.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach