Brad Binder (Sturz): «Werde diese Scharte auswetzen»
Red Bull KTM-Werkspilot Brad Binder lag im Regen nur an zehnter Stelle, als er in Turn 3 beim Bremsen ausrutschte. «Insgesamt war Japan trotzdem ein positives Wochenende», sagt er.
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Nach dem starken zweiten Platz im Sprint vom Samstag, bei dem er in zwölf Runden nur 1,3 sec auf Sieger Jorge Martin verlor, wollte Brad Binder mit der. Red Bull KTM am Sonntag beim GP von Japan auf dem Twin Ring Motegi alles tun, um Jorge Martin und der restlichen Ducati-Meute das Leben noch schwerer zu machen. Doch der Südafrikaner stürzte im Regen in der sechsten Runde, als er auf Platz 10 lag.
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Binder musste einen weiteren Nuller in Kauf nehmen und verlor als WM-Vierter einen Teil seines Punktevorsprungs, nachdem er am Samstag bereits auf 39 Punkte Guthaben auf den WM-Fünften Johann Zarco geblickt hatte. "Insgesamt hatten wir hier in Japan ein sehr positives Weekend", ließ "Brad Attack" den Kopf nicht hängen. "Ich war in fast allen Sessions schnell und konkurrenzfähig. Gestern der zweite Platz im Sprint war ein fantastisches Ergebnis." Und am Freitag hatte er sogar die Tagesbestzeit erzielt!
"Aber leider haben uns heute knifflige Wetterbedingungen heimgesucht. Es begann in der ersten Runde stärker zu regnen, deshalb kamen fast 15 Fahrer nach der ersten Runde für den ‘bike swop’ an die Box. Ich habe dann mit den Regenreifen eine gute Pace vorgelegt und begann mich auf der nassen Fahrbahn recht wohlzufühlen. Doch leider hat dann beim Anbremsen von Turn 3 das Vorderrad leicht blockiert, ich bin gestürzt. Damit war das Rennen gelaufen… Mein Dank geht an das Team, sie haben tadellos gearbeitet. Wir werden diese Scharte bei den kommenden Grand Prix auswetzen."
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Binder wehrt sich gegen die Behauptungen, er sei ein aussergewöhnlich guter Regenfahrer, immerhin habe er trotz des starken Regens 2021 in Spielberg auf Slicks gewonnen. "Nein, ich bin trotzdem kein Regenspezialist. Ich war auf nasser Fahrbahn nur einmal wirklich vorn, das war in Österreich 2021."
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Und damals war Binder als einziger der 6-Mann-Spitzengruppe mutig und schlau genug, kurz vor Schluss nicht mehr zum Motorradwechsel an die Box zu fahren. So führte er mit Slicks einen bewundernswerten Eiertanz auf – und stürmte von Platz 6 im Handumdrehen auf Platz 1, während die Gegner in der Boxengasse kostbare Zeit verloren.
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