Enea Bastianini (KTM): «Hauptproblem bin ich selbst»
Enea Bastianini (KTM) landete am ersten Tag des MotoGP-Tests in Buriram auf Rang 16. Mit der Umstellung von der Ducati auf die KTM tut er sich schwerer als erwartet. Die Hinterradbremse bereitet ihm Kopfzerbrechen.
KTM-Neuling Enea Bastianini drehte beim dreitätigen MotoGP-Test in Sepang viele Runden. Mit der RC16 kam er nach und nach besser zurecht, doch im Gegensatz zu den anderen Fahrern machte er nur kleine Sprünge bei der Verbesserung seiner Rundenzeiten.
Zumindest weiß der Italiener, in welchen Bereichen er sich in Thailand steigern muss. Am ersten Tag reichte es auf dem Chang International Circuit für Rang 16 – auf den Schnellsten Marc Marquez fehlten ihm 1,277 sec.
"Zu Beginn war ich sehr beschäftigt. Wir haben viele Lösungen ausprobiert, aber am Ende kam nichts dabei heraus", haderte Bastianini. "Am Nachmittag war es anders – wir sind in die gegengesetzte Richtung gegangen und wir testeten etwas, das ich normalerweise nicht mag. Am Ende war es aber gut mit diesem Bike, denn das Hauptproblem kam von mir selbst, weil ich das Motorrad immer noch wie eine Ducati fahre."
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Ist "La Bestia" überrascht, wie unterschiedlich die die Ducati und die KTM sind? "Ja schon. Von außen betrachtet schien die KTM für mich sehr ähnlich zu sein, aber ich habe festgestellt, dass das Bike komplett unterschiedlich ist. Ich benötige mehr Zeit als ich erwartet hätte, um mich darauf wohlzufühlen und schnell zu sein."
Bastianini war in der MotoGP vier Jahre lang mit der Ducati Desmosedici unterwegs. Er fühlte sich wohl auf dem Bike aus Bologna und konnte damit siebe Siege einfahren. Wo tut er sich mit der RC16 noch schwer? "Eines der Dinge ist die Art und Weise, wie ich mit der Hinterradbremse umgehen muss – das ist ganz anders. Das Bike mag es lieber, wenn man diese in den Kurven und nicht auf den Geraden einsetzt", erklärte der 27-Jährige. "Beim Betätigen der Hinterradbremse auf der Geraden hat man viel Bewegung im Heck und es gibt Vibrationen in der Front. Nach so vielen Jahren sich darauf einzustellen ist kompliziert, aber am Nachmittag konnte ich mich verbessern und ich bin zufrieden."
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