Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Monaco wird besonders interessant werden»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur weiss worauf es am Rennwochenende in Monte Carlo ankommen wird. Der Franzose erklärt auch, warum er in diesem Jahr besonders gespannt auf den GP im Fürstentum blickt.
Ferrari hat bereits 71 Grands Prix in Monte Carlo bestritten, zehn Mal triumphierte das älteste GP-Team der Welt im gleichermassen anspruchsvollen und prestigeträchtigen Formel-1-Strassenrennen durch die Häuserschluchten von Monaco. 58 Mal stand ein Ferrari-Pilot bereits auf dem Podest, und geht es nach Lokalmatador Charles Leclerc, der für den jüngsten der zehn Ferrari-Triumphe in Monaco verantwortlich ist, wird sich diese Erfolgsstatistik an diesem Rennsonntag verbessern.
Der 28-Jährige Monegasse hat sein Abkommen mit der Scuderia aus Maranello rechtzeitig zum Heimspiel verlängert, und er sagt über die Hatz vor der eigenen Haustüre in diesem Jahr: «Ich denke, das ist eine der Strecken, die gut zu den neuen Autos passt, weil das Energie-Management keine derart wichtige Rolle wie auf anderen Kursen spielen wird.»
«Es gibt so viele Kurven und damit auch viele gute Gelegenheiten Energie zurückzugewinnen. Hinzu kommt, dass die Autos leichter und agiler sind, und auf einer Piste, die vornehmlich aus langsamen Kurven besteht, wird es sicher ein Spass sein, sie zu fahren. Ich kann es kaum erwarten, auf die Strecke zu gehen», fügt Leclerc an.
Teamchef Fred Vasseur verrät: So geht Ferrari in Monaco vor
Auch bei Teamchef Fred Vasseur ist die Vorfreude gross: «Monaco ist immer ein besonderes Wochenende, und in diesem Jahr wird es besonders interessant werden, denn wir rücken erstmals mit der neuen Fahrzeuggeneration aus. Die Autos sollten sich für die Fahrer auf dieser Art von Strecke ganz anders anfühlen.»
Der Franzose weiss: «Hier spielen das Qualifying, das Selbstvertrauen und die Umsetzung eine besonders grosse Rolle, und jedes Detail kann den Unterschied machen. Für Charles ist es natürlich ein spezielles Rennen, denn er rückt vor seinem Heimpublikum aus. Ferrari wird hier besonders enthusiastisch unterstützt, und wir wissen, wie viel ihm das gibt. Trotzdem ändern wir nichts an unserer Vorgehensweise, wir bleiben fokussiert, und nehmen eine Session nach der anderen, und stellen sicher, dass beide Fahrer das Beste aus dem Auto herausholen können.»
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