Fermin Aldeguer (9.) nach Motegi: «Wir haben viele Fehler gemacht»
Von Startplatz 18 kämpfte sich Gresini-Pilot Fermin Aldeguer beim MotoGP-Rennen in Motegi auf Rang 9 vor. Das Renntempo am Sonntag war gut, doch die Fehler vor dem Grand Prix hatten Folgen.
Ein versöhnlicher Sonntag rettete Fermin Aldeguer zumindest einen Teil seines schwierigen MotoGP-Wochenendes in Japan. Der Spanier beendete den Grand Prix in Motegi als Neunter und verlor 23,5 Sekunden auf Sieger Marc Marquez. Hinter den beiden Werkspiloten war er damit der drittbeste Ducati-Pilot.
Für ein besseres Ergebnis hatte sich Aldeguer die Ausgangslage bereits vor den Rennen erschwert. Fehler im Zeittraining und im Qualifying führten dazu, dass er nur von Startplatz 18 losfahren konnte. Im Sprint arbeitete er sich auf Rang 10 vor, verpasste die Punkteränge aber knapp. Erst im Grand Prix gelang ihm der Sprung in die Top-9.
Versöhnlicher Motegi-Abschluss nach holprigem Beginn
«Das Rennen lief besser als der Rest des Wochenendes. Wir wussten, dass wir im Zeittraining und im Qualifying Fehler gemacht haben. Von Startplatz 18 aus ist es schwierig, wieder nach vorne zu kommen. Wir haben das Rennen auf Platz 9 beendet», erklärte der Gresini-Pilot.
Bei der Einordnung seines Ergebnisses unterschied Aldeguer zwischen der Spitzengruppe und den Fahrern dahinter. An das Tempo der ersten vier kam er nicht heran. Im Kampf um die folgenden Positionen sah er sich hingegen konkurrenzfähig. «Das Renntempo der Top-4 war deutlich höher als unseres. Doch ab Platz 5 waren die Fahrer ähnlich schnell wie ich. Und das ist eine gute Nachricht für mich.»
Damit fiel seine Bilanz etwas positiver aus, als es der beträchtliche Rückstand auf Marquez zunächst vermuten ließ. Zugleich machte Aldeguer deutlich, dass sein Wochenende durch eigene Fehler beeinträchtigt worden war. «Unterm Strich war es ein schwieriges Wochenende, an dem wir viele Fehler gemacht haben. Es war schwierig, gute Rundenzeiten zu fahren. Mit mehr Runden und dem härteren Hinterreifen fühlte ich mich wohler.»
Mit positivem Gefühl nach Mandalika
Die zusätzliche Fahrzeit und die Reifenwahl halfen ihm, am Sonntag ein besseres Gefühl für seine Ducati zu entwickeln. Diesen Fortschritt nimmt er mit zum nächsten Grand Prix, der bereits am kommenden Wochenende in Indonesien stattfindet. «Wir haben das Rennen dennoch mit einem guten Gefühl im Hinblick auf Mandalika abgeschlossen. Dort haben wir gute Erinnerungen.»
Mit Mandalika und anschließend Phillip Island folgen zwei Strecken, auf denen Aldeguer stark einzuschätzen ist. Der bessere Abschluss in Motegi kommt ihm deshalb gelegen. Seine Motivation für die nächsten Aufgaben wäre allerdings auch nach einem enttäuschenden Sonntag ungebrochen gewesen.
«Es hilft natürlich, dass wir in Motegi mit einem besseren Gefühl aufhörten, als wir anfingen. Dennoch wäre ich das Wochenende in Mandalika genauso motiviert angegangen, auch wenn es in Motegi nicht so gut geendet hätte.»
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