Marc Marquez erklärt Liegestütze vor dem Start: «Weiß, was ich brauche»
Mit Liegestützen in der Startaufstellung sorgte der Ducati-Pilot beim MotoGP-Sprint in Motegi für Aufsehen. Dahinter steckt die intensive Arbeit an seinem nach wie vor angeschlagenen Körper.
Die MotoGP-WM 2026 bleibt spannend: Weltmeister Marc Marquez (Ducati) reduzierte seinen Rückstand auf Jorge Martin (Aprilia) in Motegi auf zwei Punkte. Nach der Enttäuschung beim vorherigen Rennwochenende auf dem Red Bull Ring schlug der Spanier in Japan mit Siegen im Sprint und im Grand Prix zurück. Sechs Rennwochenenden stehen noch aus.
Am Samstag sorgte Marquez bereits vor dem Sprint für Aufsehen. In voller Rennmontur legte er neben seiner Ducati eine kurze Serie Liegestütze ein. Anschließend stieg er wieder auf das Motorrad und holte den ersten seiner beiden Siege. Am Sonntag setzte er sich erneut gegen WM-Leader Martin durch, nachdem er zunächst hinter dem Aprilia-Piloten geblieben war und später die Führung übernommen hatte.
Auf seine ungewöhnliche Vorbereitung angesprochen, erläuterte der neunfache Weltmeister, weshalb er unmittelbar vor dem Start noch körperlich aktiv wurde. Die Übungen dienten offenbar dazu, seine lädierte rechte Schulter und den Oberarm aufzuwärmen. «Ich muss immer weiter an mir arbeiten und mich an die einzelnen Situationen anpassen», erklärte Marquez. «Ich muss alles tun, damit mein Körper von Beginn an gut funktioniert.»
Die Erfolge in Motegi dürfen deshalb nicht darüber hinwegtäuschen, wie viel Arbeit für Marquez weiterhin nötig ist, um körperlich bereit zu sein. «Auf dem Ergebniszettel sieht alles gut aus, aber ich arbeite immer noch intensiv an mir und probiere verschiedene Dinge aus. Ich habe auch ein sehr gutes Team um mich, das mir viele gute Ratschläge gibt.»
Entscheidend bleibt für ihn jedoch das eigene Körpergefühl. «Nach vielen Jahren des Leidens bin ich am Ende der Einzige, der meinen Körper wirklich versteht. Deshalb versuche ich zu spüren, was in jedem Moment nötig ist, und das dann auch umzusetzen.»
Bereits am kommenden Wochenende geht es für Marquez und Ducati mit der nächsten Station in Asien weiter. Auf dem Mandalika International Street Circuit steht der Grand Prix von Indonesien an.
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