MotoGP am Red Bull Ring: So gelingt die Anreise ohne Stress
Zehntausende Fans machen sich nächste auf den Weg zum Red Bull Ring. Wer Staus vermeiden will, hat mehrere Alternativen zum Auto. Wir zeigen, was bei der MotoGP-Anreise zu beachten ist.
Am 19. und 20. September strömen wieder Zehntausende Motorradfans zum Red Bull Ring. Beim MotoGP-Wochenende in Spielberg ist deshalb vor allem zu den Stoßzeiten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Veranstalter empfiehlt den Besuchern, ihre Anreise frühzeitig zu planen – und nach Möglichkeit auf Bus, Bahn oder Fahrrad auszuweichen.
Eine besonders bequeme Möglichkeit bieten überregionale Bustransfers. Am Samstag und Sonntag werden Verbindungen aus mehreren österreichischen Bundesländern angeboten. Zustiegsmöglichkeiten gibt es unter anderem in Salzburg, Kärnten und der Steiermark.
Auch die Bahn bietet sich für die Anreise an. Ziel ist der Bahnhof Knittelfeld, der aus verschiedenen Teilen Österreichs mit den Zügen der ÖBB erreichbar ist. Von dort verkehren kostenlose Shuttlebusse zum Red Bull Ring.
Eine weitere Alternative ist die Kombination aus Auto und Fahrrad. Dafür steht bei der Therme Fohnsdorf ein Park-&-Bike-Parkplatz zur Verfügung. Besucher können dort ihr Auto abstellen und die letzten Kilometer mit dem mitgebrachten Fahrrad zurücklegen. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten lässt sich damit ein möglicher Stau rund um Spielberg umgehen.
Kostenlose Parkplätze für Autofahrer
Wer mit dem Auto anreist, sollte möglichst früh aufbrechen. Die Parkplätze öffnen bereits eine Stunde vor der Öffnung des Veranstaltungsgeländes. Polizei und Ordner leiten die Besucher abhängig von ihrer Anfahrtsroute zum nächstgelegenen freien Parkplatz.
Die regulären Parkplätze sind kostenlos, befinden sich in Gehdistanz zum Red Bull Ring und müssen nicht im Voraus reserviert werden. Der Veranstalter weist darauf hin, sich die an der Einfahrt ausgeschilderte Parkplatznummer zu merken – das erleichtert nach einem langen Renntag die Suche nach dem eigenen Fahrzeug.
Zusätzlich steht eine begrenzte Zahl kostenpflichtiger Parkplätze gegenüber dem Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Diese befinden sich im akkreditierten Bereich und bieten neben einer eigenen Anfahrtsroute einen besonders kurzen Fußweg zur Strecke.
Auch bei der Abreise sollten Besucher unbedingt der Beschilderung sowie den Anweisungen von Polizei und Ordnern folgen. Die Verkehrsführung ist darauf ausgelegt, die Fahrzeuge der einzelnen Parkplätze möglichst getrennt abzuleiten. Dennoch muss vor allem am Sonntag nach dem MotoGP-Rennen mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
Mit dem Motorrad zum Red Bull Ring
Für viele Fans gehört die Anreise auf zwei Rädern zum Österreich-GP dazu. Motorradfahrer können dabei Alternativrouten zur A9 und S36 nutzen. Aus nördlicher Richtung bietet sich die Strecke über den Triebener Tauern an, aus dem Süden führen unter anderem Routen über das Gaberl oder den Obdacher Sattel nach Spielberg.
In der Nähe von P4 befindet sich ein zentraler Motorrad-Parkplatz, der kostenlos genutzt werden kann und nur wenige Gehminuten vom Veranstaltungsgelände entfernt liegt.
Praktisch für Motorradfahrer sind die angebotenen Bikergarderoben. Dort lassen sich Helm, Lederkombi und anderes Equipment in einer 50 x 40 x 40 cm großen Box verstauen. Die Nutzung kostet 15 Euro pro Tag oder 35 Euro für das komplette Wochenende. Kartenzahlung ist möglich.
Die Bikergarderoben öffnen am Donnerstag von 12 bis 20 Uhr, am Freitag und Samstag jeweils von 7.30 bis 22 Uhr sowie am Sonntag von 6.30 bis 18 Uhr. Das Angebot ist nicht auf Motorradfahrer beschränkt: Auch andere Besucher können dort beispielsweise größere Taschen oder Reisekoffer unterbringen.
Camper sollten besonders früh anreisen
Wer das komplette MotoGP-Erlebnis auf einem der Campingplätze rund um den Red Bull Ring verbringen möchte, sollte möglichst bereits am Mittwoch oder Donnerstag anreisen. An beiden Tagen ist die Ankunft ganztägig möglich.
Am Freitag und Samstag wird dringend empfohlen, spätestens bis 9 Uhr anzureisen. Wer später kommt, muss mit Verzögerungen und möglichen Umleitungen rechnen. Ab Donnerstag werden Camper auf der S36 Murtal Schnellstraße zusätzlich mit LED-Hinweisen zu den jeweiligen Campingbereichen geleitet.
Für die Campingplätze Pink, Türkis, Orange, Grün, Violett, Gelb und Weiß wird die Ausfahrt Knittelfeld West empfohlen. Besucher der Bereiche Blau, Rot und Beige sollten die S36 dagegen bei Zeltweg West verlassen.
Für Sonntag empfiehlt der Veranstalter Campern eine Abreise erst ab 20 Uhr. Damit soll der starke Verkehr unmittelbar nach dem Grand Prix umgangen werden.
Egal ob mit Auto, Motorrad, Bus, Bahn oder Fahrrad: Der wichtigste Ratschlag für das MotoGP-Wochenende in Spielberg bleibt eine möglichst frühe Anreise. Wer seine Route bereits vor der Abfahrt plant und die Hinweise vor Ort beachtet, hat die besten Chancen, den Rennsonntag nicht im Stau, sondern rechtzeitig an der Strecke zu beginnen.
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