ADAC GT Masters
Philipp Engs neues Standbein: Eine Rennschule
BMW-Werksfahrer Philipp Eng startet eine eigene Rennschule. Das Konzept richtet sich an ambitionierte Sportwagenfahrerinnen und -fahrer genauso wie an junge Motorsporttalente
Er hat sich selbst in seinen ersten Profijahren als Rennfahrer mit Instruktorenjobs über Wasser gehalten. Nun startet BMW-Werkpilot und IMSA-Rennsieger Philipp Eng eine eigene Akademie – in seiner alten rennsportlichen Heimat Salzburgring, wo auch für ihn alles begonnen hatte.
Seine Erfahrung aus vielen Rennserien – von Formel BMW, Formel 2 über Porsche-Cups und schließlich Touren- und Sportwagen mit zahlreichen Erfolgen von Daytona bis Spa-Francorchamps – in zwei Jahrzehnten Profi-Motorsport will der 36-jährige Salzburger nun weitergeben: In seiner neu gegründeten Racing Academy (ERA). Mit Premium-Fahrercoaching, datenbasierten Analysen und limitierten Trackdays. Das Konzept richtet sich an ambitionierte Sportwagenfahrerinnen und -fahrer genauso wie an junge Motorsporttalente. Sie alle sollen bei intensiver Fahrzeit mit professionellem Coaching und datenbasierter Analyse geschult werden.
Gleichzeitig gehen jetzt auch die
Eng bestätigt, dass er die Idee einer eigenen Rennschule längere Zeit im Kopf hatte: «Ich hatte in meiner Karriere das Privileg, mit einigen der besten Fahrer und Ingenieure der Welt zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen. Dieses Wissen möchte ich heute weitergeben – an ambitionierte Sportwagenfahrer genauso wie an die nächste Generation im Motorsport. Entscheidend war für mich, ein Format zu schaffen, bei dem echte persönliche Entwicklung im Mittelpunkt steht.» Als Instruktoren will er – wie seinerzeit bei ihm selbst – jungen Rennfahrern eine Chance geben.
Ein ERA Trackday ist auf maximal 20 Fahrer limitiert. Je fünf Teilnehmer werden von einem festen Coach betreut. In jedem Fahrzeug kommt Messtechnik zum Einsatz, nach jedem Stint werden die relevanten Daten gemeinsam analysiert. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Jagd nach einer einzelnen Rundenzeit, sondern auf nachhaltiger fahrerischer Entwicklung: Bremspunkte, Linienwahl, Fahrzeugkontrolle und Konstanz werden gezielt analysiert und Schritt für Schritt verbessert. «ERA soll meine Vorstellung spiegeln, wie ein perfekter Tag auf einer Rennstrecke aussehen kann. Unser Ziel ist nicht, der größte Anbieter zu sein. Unser Anspruch ist, in Qualität, Coaching und persönlicher Betreuung Maßstäbe zu setzen. Jeder Teilnehmer soll am Ende des Tages nachvollziehbar besser fahren als am Morgen», erläutert Eng.
Der erste buchbare Termin auf dem Salzburgring ist der 12. Oktober 2026. Kontakt:
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