Max Verstappen über Madring: Erste Einschätzung der neuen Rennstrecke
Red Bull Racing-Star Max Verstappen hat gute Erinnerungen an den Spanien-GP: Das war 2016 sein erster GP-Triumph. Aber damals wurde in Barcelona gefahren. Verstappen schätzt den neuen Madring ein.
Vier Mal konnte Max Verstappen den Grossen Preis von Spanien bereits gewinnen, 2016 war dies sein erster GP-Sieg, beim ersten Einsatz in Diensten von Red Bull Racing. Der Niederländer triumphierte auch 2022, 2023 und 2024.
Inzwischen hat der traditionelle WM-Lauf (erste Formel-1-Ausgabe schon 1951) ein neues Zuhause gefunden. Gefahren wird nicht mehr auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, sondern auf dem Madring in der spanischen Hauptstadt Madrid.
Der 71-fache GP-Sieger Verstappen sagt über die kommende Formel-1-Premiere auf dem Messegelände IFEMA: «Es lässt sich nur schwer einschätzen, wie wir uns dort schlagen werden. Wir haben den Madring natürlich im Simulator trainiert, und das sieht mir nach einer ziemlich anspruchsvolleren Strecke aus, wie es die meisten Stadtkurse sind, mit einigen recht kniffligen Kurven.»
«Wir müssen das Grip-Niveau korrekt erfassen, wenn wir am Freitag die ersten zwei Trainings fahren, und dann darauf aufbauen. Die Trainings werden wichtiger als sonst sein, um vor dem Qualifying so viele Erkenntnisse wie möglich zu sammeln. Gleichzeitig ist das eine neue Strecke für alle, und hoffentlich können wir auf Anhieb gut damit zurechtkommen und einen guten Start erwischen.»
Liam Lawson ersetzt (wie zuvor in Zandvoort und Monza) den am Handgelenk verletzten Isack Hadjar. Der 24-jährige Neuseeländer ergänzt: «Madrid wird für alle ein interessantes Wochenende. Bisher sind wir die Strecke nur im Simulator gefahren, daher wird uns das erste freie Training viel darüber verraten, wo wir stehen.»
«Ich finde, das ist eine einzigartige Strecke, und die überhöhte Kurve La Monumental sollte die Sache interessant machen. Monza war von Anfang an ein herausforderndes Wochenende – der Motorwechsel brachte mich in die Defensive, sodass ich kaum zeigen konnte, wozu ich wirklich fähig bin. Positiv ist, dass ich im Laufe des Wochenendes gutes Tempo gefunden habe, was Zuversicht für Madrid gibt.»
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