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Optimist Jorge Martin: Mit der Aprilia ist in Silverstone alles möglich

Vor der ersten MotoGP-Session in Silverstone klang Jorge Martin wenig optimistisch. Nach Platz 4 im Zeittraining hatte sich die Laune klar aufgehellt. Mit dem WM-Spitzenreiter wird zu rechnen sein.

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Jorge Martin macht 2026 einen Job, der gut genug ist, um als Spitzenreiter in die zweite Hälfte der MotoGP-Saison aufzubrechen. Getragen von etlichen Ankünften in den Punkten steht der Aprilia für Konstanz. Im Vorfeld der beiden Rennen auf der britischen Insel war dem Madrilenen aber bewusst: Um im Titelkampf eine Rolle zu spielen, braucht es mehr.

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Gemeinsam mit seiner Technik-Crew hatte sich Martin vor der Reise nach Silverstone auf eine detaillierte Untersuchung der ersten Saisonhälfte eingelassen – in der Hoffnung, mit einer Basis und mehr Vertrauen auch wieder in den Angriffsmodus wechseln zu können.

Nach Platz 8 am Vormittag und Rang 4 beim wichtigen Zeittraining meldete sich der WM-Leader mit einem Zwischenbericht und klang dabei sehr erleichtert. «Wir haben versucht, aus unseren Erkenntnissen auf einem hohen Niveau einzusteigen. Es war nicht sicher, dass es klappt, denn ich habe mit dem Bike in England noch keine Erfahrungen gemacht. Aber insgesamt wissen wir, dass die Maschine hier richtig gut ist.»

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Jorge Martin weiter: «Das Ergebnis war das erhoffte. Ich habe mich sofort sehr gut und stark gefühlt und das Vertrauen zur Front des Bikes gehabt. Ich bin da sehr sensibel – wenn es passt, dann weiß ich es sofort und dann kann ich es auch umsetzen. Die Balance des Bikes hat von Runde 1 gepasst. Mir ist es wichtig zu spüren, dass ich auch auf der Bremse noch Impulse in der Lenkung geben kann – und das hat genauso funktioniert wie die Ausfahrt aus den Kurven.»

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Hinter Bezzechi, aber vor Ogura

Und doch reichte es am Freitag noch nicht an die Spitze. In beiden Sitzungen verlor der «Martinator» eine halbe Sekunde auf Marco Bezzecchi, ließ dafür im Zeittraining bis auf Fabio Di Giannantonio, der gut ein Zehntel schneller war, alle Ducati-Piloten hinter sich. Entsprechend sieht der Werksfahrer des Projekts aus Noale die stärkste Konkurrenz intern.

«Grundsätzlich ist Stand jetzt mit diesem Paket alles möglich, aber ich bin damit nicht allein. Auch die anderen Aprilia-Piloten werden hier weiter sehr stark sein. Noch weiß ich nicht, was sie anders machen, aber wir haben viele Daten und werden uns das sicher noch anschauen.» Innerhalb des Aprilia-Lagers war nur Ai Ogura minimal langsamer. Doch der Schritt nach vorne hatte für Martin mehr Gewicht als die reinen Zahlen: «Es geht auch um den mentalen Effekt. Es hilft, zu spüren, auf dem richtigen Weg zu fahren.»

Jorge Martin scheint überzeugt, dem Druck auf der Insel standzuhalten. Das wird es auch brauchen. Denn mit vier Verfolgern, die allesamt als Tabellenführer aus Silverstone abreisen könnten, gibt es kein Komfortpolster für den aktuellen Anführer der Königsklasse. Erster Verfolger ist Markenkollege Ai Ogura.

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Pos

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Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Raúl Fernández

Raúl Fernández

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

25

20

39:45,930

1:58,457

25

02

Jorge Martin

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

20

+2,538

1:58,900

32

03

Marco Bezzecchi

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

72

20

+3,393

1:58,880

23

04

Alex Márquez

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

73

20

+4,702

1:58,652

19

05

Pedro Acosta

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

20

+6,256

1:58,940

15

06

Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

49

20

+6,382

1:58,690

15

07

Marc Márquez

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

93

20

+9,550

1:59,152

10

08

Brad Binder

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

33

20

+22,288

1:59,497

8

09

Luca Marini

Luca Marini

Honda HRC Castrol

10

20

+23,845

1:59,591

7

10

Diogo Moreira

Diogo Moreira

LCR Honda

11

20

+25,411

1:59,644

6

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