Speedway-World-Cup in Riga: Nach schwachem Start triumphierten die Dänen
Dänemark hat sich als viertes Team für das Finale des Speedway-World-Cups in Warschau qualifiziert und trifft dort auf Australien, Polen und Großbritannien. Anfänglich sah es in Riga nicht danach aus.
Nach dem ersten Durchgang im zweiten Halbfinale zum Speedway-World-Cup in der lettischen Hauptstadt Riga fanden sich die favorisierten Dänen mit nur drei Punkten auf dem letzten Platz, nachdem lediglich Leon Madsen mit einem Laufsieg punkten konnte. Mikkel Michelsen, Anders Thomsen und Michael Jepsen Jensen waren allesamt leer ausgegangen und Teamchef Nicki Pedersen reagierte. Im zweiten Durchgang brachte Pedersen statt Anders Thomsen Reservefahrer Frederik Jakobsen. Die Maßnahme fruchtete sofort, denn die Dänen gewannen jeden ihrer vier Heats und schlossen eindrucksvoll zu den führenden Schweden auf.
Im neunten Lauf übernahmen Deutschlands nördliche Nachbarn die Spitze und gaben diese auch nicht mehr ab, wenngleich es nach Lauf 13 noch einmal knapp wurde. Der bereits verwarnte Frederik Jakobsen wurde von diesem Lauf ausgeschlossen, nachdem er am Start angeruckt war. Kim Nilsson gewann und nutzte Jakobsens Patzer voll aus, was die Schweden wieder bis auf einen Zähler an die führenden Dänen heranbrachte. Zwei Läufe später sorgten jedoch Leon Madsen und Michael Jepsen Jensen für eine Vorentscheidung: Nachdem Timo Lahti ins Startband gerauscht war und Fredrik Lindgren im 16. Lauf punktlos blieb, stand es vier Läufe vor Rennende 33:24 zugunsten der Dänen.
Schweden kam zwar im Finaldurchgang noch einmal etwas an die Spitzenreiter heran, doch Anders Thomsen, der im 19. Lauf zum zweiten Mal an diesem Rennabend auf die Strecke durfte, machte mit seinem Sieg alles klar für die Dänen, die nun das Finale in Warschau Ende August komplettieren und dort auf die gesetzten Polen und Australier sowie
Ergebnisse Speedway-World-Cup, Semifinale 2, Riga/LV:
Qualifiziert für das Finale in Warschau/PL:
1. Dänemark, 40 Punkte: Michael Jepsen Jensen 9, Leon Madsen 14, Anders Thomsen 3, Mikkel Michelsen 10, Frederik Jakobsen 4
Ausgeschieden:
2. Schweden 32: Fredrik Lindgren 6, Timo Lahti 6, Jacob Thorssell 9, Oliver Berntzon N, Kim Nilsson 11
3. Lettland 32: Daniils Kolodinskis 8, Andzejs Lebedevs 14, Jevgenijs Kostigovs 4, Francis Gusts 4, Olegs Mihailovs 2
4. Norwegen 15: Mathias Pollestad 6, Lasse Fredriksen 4, Glenn Moi 3, Truls Kamhaug 2, Magnus Klipper N
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