Bimota zufrieden mit Cremona-Test: Dem Podium ein Stück nähergekommen?
Obwohl von zwei Testtagen nur ein halber für die Vorbereitungen auf das Meeting der Superbike-WM 2026 in Cremona übrig geblieben ist, herrscht im Bimota-Lager Zuversicht für das Heimrennen.
Die Superbike-Teams hatten sich beim Test in Cremona einen Tag für die Vorbereitungen auf das Rennwochenende in zwei Wochen reserviert. Denn am Mittwoch wurde ausschließlich mit Michelin-Reifen gefahren – der französische Hersteller übernimmt ab kommendem Jahr die Ausrüstung der seriennahen Weltmeisterschaft. Am Donnerstag kamen Reifen von Pirelli zum Einsatz.
Doch wegen Regen fiel die Nachmittagssession ins Wasser. Nur wenige Piloten wagten sich bei widrigen Bedingungen auf die Piste, um Erfahrung auf nasser Piste zu sammeln. Einige Teams packten deshalb frühzeitig zusammen, unter anderem Bimota. In nur drei Stunden spulten Alex Lowes und Axel Bassani dennoch 38 und 39 Runden ab und waren mit den gewonnenen Erkenntnissen zufrieden.
«Das Fahren hat Spaß gemacht, und wir haben eine gute Richtung für das erste freie Training in ein paar Wochen gefunden», hielt Lowes fest. «Es war ein positiver Test, und ein großes Dankeschön an das Team für den großen Einsatz, direkt nach dem Rennwochenende in Magny-Cours zu diesem Test zu kommen. Das weiß ich sehr zu schätzen. Mal sehen, ob wir beim nächsten Mal dem Podium ein Stück näher kommen können.»
Lowes konnte 2026 bisher nur im Superpole-Race auf Phillip Island als Dritter ein Top-3-Finish einfahren – zu stark in diesem Jahr die Konkurrenz von Ducati. Am selben Wochenende gelangen seinem italienischen Teamkollegen zwei zweite Plätze. Bassani war beim Cremona-Test in 1:29,262 min minimal schneller als der Engländer.
«Es war gut, nach dem Rennen in Magny-Cours wieder auf das Motorrad zu steigen – es war ein ziemlich schwieriges Wochenende», sagte Bassani. «Wir hatten das Glück, einige Runden bei trockenen Bedingungen fahren zu können, denn das Wetter verschlechterte sich und gegen Mittag begann es zu regnen. Aber wir konnten verschiedene Set-ups für das Rennen in Cremona testen. Es war zwar nur ein kurzer Test, aber positiv ist, dass wir die Strecke vor dem Rennen befahren konnten und uns nun auf das Rennwochenende in zwei Wochen konzentrieren können.»
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