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Sam Lowes (Ducati) nach Freitagsbestzeit: «Ich hätte das nicht geglaubt»
Yamaha-Ass Can Öncü sicherte sich beim Europaauftakt der Supersport-WM 2026 in Portimão die Pole-Position. Philipp Öttl bester Ducati-Pilot. Dominique Aegerter mit Kawasaki weiter in Schwierigkeiten.
Wie schon das freie Training fand auch die Superpole der Supersport-WM 2026 in Portimão bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel statt. Am Vormittag hatte Valentin Debise mit Neueinsteiger ZX MOTO in 1:43,758 min die schnellste Zeit gefahren. Durch die Streichung des zweiten Trainings nutzen die Supersport-Piloten die meiste Zeit der Superpole für die Abstimmung der Motorräder und gehen erst am Ende der 40-minütigen Session auf Zeitenjagd.
Für die erste ansprechende Rundenzeit im Qualifying sorgte Yamaha-Pilot Can Öncü nach fünf Minuten in 1:43,519 min. Zum Vergleich: Der Pole-Rekord von Nicolò Bulega (Ducati) aus dem Jahr 2023 steht bei 1:42,769 min.
Bei Halbzeit hatten neben Öncü nur Debise und Lucas Mahias (Yamaha) Rundenzeiten unter 1:44 min erreichen können. Philipp Öttl (Ducati) hatte in 1:44,256 min über 0,7 sec Rückstand. Dominique Aegerter (Kawasaki) lag als Zwölfter 1,2 sec zurück und Andreas Kofler (Yamaha) auf Platz 18 fehlten 1,4 sec.
Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten mehrere Piloten zu einem Zwischenspurt an. Öncü fuhr in 1:42,670 min einen Rekord und distanzierte Debise, der seinerseits eine persönlich schnellste Runde fuhr, um 0,6 sec. Öttl preschte auf Platz 3 nach vorn, allerdings mit bereits 0,8 sec Rückstand. Corentin Perolari überraschte mit der betagten Honda als Sechster.
Aber das war nur ein Zwischenstand. Erst am Ende der Session gingen die Piloten volles Risiko. Den Anfang machten die Franzosen Debise und Mahias. Als Öncü bei noch fünf Minuten ins Geschehen eingreifen wollte, ging die Ducati von Josh Wahtley am Ende der Start-Ziel-Geraden in Rauch auf. Der Australier verteilte Flüssigkeit über viele Meter bis in die erste Kurve – die Session wurde abgebrochen.
Bei Restart konnten die Piloten maximal zwei fliegende Runden fahren. Auf der Strecke war aber viel Betrieb und gelbe Flaggen machten es unmöglich, schnellere Rundenzeiten zu fahren. Es blieb bei der Pole-Position für Öncü. Debise, Mahias komplettieren die erste Startreihe.
Als bester Ducati-Pilot qualifizierte sich Philipp Öttl auf Startplatz 5. Honda-Aushängeschild Perolari erreichte als Siebter eine erfreuliche Position. Die beste Triumph von Tom Booth-Amos folgt auf Platz 11.
Kawasaki hat die Probleme vom Saisonauftakt noch nicht gelöst und erreichte mit Jeremy Alcoba die zwölfte Position und mit Domi Aegerter als 16. Der Österreicher Andreas Kofler (Ducati) qualifizierte sich auf Position 21. Schlusslicht seitens der Hersteller ist MV Agusta mit Andrea Giombini auf Platz 30.
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