Superbike WM • Neu
Nicolò Bulega (Ducati) klagt auf hohem Niveau: «Bin erst bei 90 Prozent»
Obwohl Sam Lowes nach wie vor an den Folgen seines Sturzes auf Phillip Island leidet, fuhr der Ducati-Privatier beim Superbike-Meeting in Portimão am Freitag eine beeindruckende Bestzeit.
Nur Sam Lowes gelang am Freitag eine Rundenzeit unter 1:40 min, sogar Phillip-Island-Dominator Nicolò Bulega (Ducati) biss sich an einer 1:39 min die Zähne aus –
Zur Erinnerung: Lowes war beim Saisonauftakt im zweiten Lauf gestürzt und zog sich einen Bruch im linken Handgelenk zu.
«Schmerzen habe ich keine mehr, aber ich überanspruche meine rechte Hand, um die linke zu entlasten, und das macht sich nach etwa fünf, sechs Runden beim Anbremsen der Kurven 5 und 9 bemerkbar», verriet der 35-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Es ist nicht dramatisch, wobei mein Pace zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut ist. Es fühlt sich aber gut an, vorn mitmischen zu können.»
Die Rennen werden hart für michSam Lowes
Der MarcVDS Ducati-Pilot war überrascht, wie gut er in Portimão mithalten kann. «Ich befürchte allerdings, dass die Rennen hart für mich werden. »Portimão ist schon eine anstrengende Piste an sich. Dass ich nicht ganz auf der Höhe bin, kommt erschwerend hinzu», grübelte der Familienvater. «Wir werden versuchen, das Bike so abzustimmen, dass ich es nicht unnötig schwer habe. Ich will mich nicht beschweren. Hätte man mir auf Phillip Island gesagt, dass ich in Portugal am Freitag konkurrenzfähig sein würde, hätte ich das nicht geglaubt. Am Vormittag hatten wir ein paar Schwierigkeiten, was wir aber bis zum Nachmittag lösen konnten. Wir konnten auch noch verschiedene Vorderreifen testen, und insgesamt bin ich zufrieden mit dem Tag. Als Team haben wir großartig gearbeitet. Alles läuft in die richtige Richtung. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir das Wochenende ganz normal angehen.»
Lowes weiter: «Nicolò Bulega bleibt aber der stärkste Fahrer und ich bin schon etwas stolz, dass ich für ein paar Runden eine ähnliche Pace wie er fahren kann – erwartet hatte ich das nicht. Ich werde noch ein wenig an meinem Fahrstil arbeiten, um ihm noch etwas näherzukommen. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das nicht so einfach.»
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