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Fix: Die Rallye Dakar 2027 findet statt – in Portugal und Marokko!

Der Krieg im Nahen Osten zwang den Veranstalter der Rallye Dakar, für die 49. Ausgabe einen neuen Austragungsort zu suchen. Statt in Saudi-Arabien erleben wir den Hauch der ursprünglichen Dakar.

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Ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran ist nicht in Sicht. Wegen der unsicheren Lage wurden bereits viele Sportveranstaltungen in der Region abgesagt und es war zu erwarten, dass auch die legendäre Rallye Dakar betroffen sein würde: Am 25. Oktober teilten Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) sowie die Saudi Motorsport Company (SMC) mit, dass es einen anderen Austragungsort geben wird – seit 2020 findet die härteste Rallye im Königreich Saudi-Arabien statt.

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Am Freitagvormittag erfolgte die Bekanntgabe, wo die 49. Ausgabe durchgeführt wird, und für regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com ist es keine Überraschung. Die Dakar 2027 beginnt in Portugal, danach setzen die Teilnehmer per Schiff über das Mittelmeer nach Marokko über, um dort den überwiegenden Teil der Rallye zu bestreiten.

Auch die Terminänderung wurde bestätigt: Auftakt ist am 9. Januar in Loulé-Faro. Enden wird die Rallye nach zwölf Etappen (zusätzlich Prolog und ein Ruhetag) am 23. Januar in Marrakesch. Mit einer Route durch Nordafrika kehrt die härteste Rallye der Welt zu ihren Wurzeln zurück. Die Dakar fand zuletzt 2007 auf afrikanischem Boden statt.

Die Route erstreckt sich über 7.824 Kilometer, davon 4.341 Kilometer als Wertungsprüfungen, und führt zu sechs verschiedenen Biwaks. Alle klassischen Elemente des Rennens sind vertreten; Renndirektor David Castera kündigt eine kompromisslose Dakar an.

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Nach der Eröffnung des Serviceparks am 5. Januar in Loulé-Faro finden in der Region vom 6. bis 8. Januar die administrativen und technischen Abnahmen statt. Das sportliche Geschehen beginnt am 9. Januar in Portugal mit dem Prolog, gefolgt von der ersten Wertungsprüfung am nächsten Tag. Anschließend erfolgt ein Transfer zum Hafen, von wo aus die Überfahrt nach Nador in Marokko angetreten wird; die Reise über das Mittelmeer findet über Nacht statt.

Nach der Ankunft auf dem afrikanischen Kontinent am 11. Januar begeben sich die Teilnehmer auf den Weg zum ersten marokkanischen Biwak in Bouarfa. Von der Region Oriental im Nordosten Marokkos aus führt die Route zunächst in Richtung Süden – entlang des Atlasgebirges, dem eigentlichen Rückgrat des Königreichs. Über Zagora geht es weiter nach Agadir, wo der Rallye-Tross einen 24-stündigen Zwischenstopp einlegt.

Anschließend verlässt die Rallye das Atlasgebirge und dringt tief in die weitläufigen, charakteristischen Wüsten im äußersten Süden des Landes vor. Smara und das Gebiet nahe Dakhla markieren dabei die südlichsten Punkte der zweiten Woche. Von dort aus tritt der Tross die Rückreise in den Norden an – erneut über Smara –, folgt dem Verlauf des Atlantiks und erreicht schließlich Marrakesch, das Ziel der Veranstaltung.

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«Die verlegte 49. Ausgabe der Dakar wird den sportlichen Standards gerecht, die sie schon immer zur anspruchsvollsten Rallye-Raid-Veranstaltung gemacht haben», betonte Castera. «Trotz des knappen Zeitrahmens ist es uns gelungen, eine echte Dakar zu konzipieren. Der ACP (Automóvel Club de Portugal) unterstützt uns in Portugal; sein Lauf zur FIA-FIM World Rally-Raid Championship hat sich seit 2024 als Eckpfeiler der Saison etabliert. In Marokko wiederum ermöglichen uns unsere umfassende Gebietskenntnis in Verbindung mit der operativen Leistungsfähigkeit unserer internen Teams, weit über die bisher dort angebotenen Formate hinauszugehen: Die Teilnehmer werden das Königreich von einem Ende bis zum anderen entdecken.»

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