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Beruhigende Nachrichten für Seitenwagen-Teams vom Rennleiter der TT

Der Ausschluss der Seitenwagen vom Programm der diesjährigen Tourist Trophy nährte den Verdacht, dass dies das endgültige Aus der Gespanne bedeuten könnte, doch der Rennleiter beruhigt die Community.

Road-Racing

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Der fürchterliche Unfall von Ryan und Callum Crowe, bei dem sich ihr Seitenwagen nach einem Sprung überschlug und beide nicht unerheblich verletzt wurden, hatte Konsequenzen für die gesamte Gespann-Community. Der Veranstalter sah sich dazu genötigt, die Seitenwagen-Rennen auszusetzen. Der Sturz ähnelte jenem von Pete Founds/Jevan Walmsley aus dem Vorjahr. Auch ihr Seitenwagen hatte auf einer Kuppe Unterluft bekommen und sich danach überschlagen.

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Der Zwischenfall war jedoch nicht allein verantwortlich für die überraschende und kontroversiell diskutierte Entscheidung, sondern lediglich der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, erklärte Rennleiter Gary Thompson im Gespräch mit Radio TT: «Nach dem Vorfall am Mittwochabend gab es natürlich Bedenken, ich muss allerdings betonen, dass dies nicht der eigentliche Grund für die Aussetzung des Seitenwagen-Rennen in diesem Jahr war.»

«In den letzten Jahren gab es bereits eine Reihe von schweren Unfällen. Wie wir wissen, gab es letztes Jahr in Rhencullen einen vergleichbaren Vorfall, das hängt alles irgendwie mit der Aerodynamik zusammen – der Unterboden der Seitenwagen verhält sich wie Tragflächen. Wenn sich ein Sidecar an dieser Stelle oder irgendwo auf der Strecke überschlägt, besteht immer die Gefahr von Verletzungen für die Besatzung, andere Teilnehmer, Zuschauer und auch Offizielle.»

«Die Aussetzung bedeutet nicht automatisch das Ende für die Dreiräder»

Nicht lange nachdem die Entscheidung der Absage durchgesickert war, machten sich unter den Teams und Fans neben der Verärgerung auch Sorgen breit, dass die Seitenwagen in Zukunft nicht mehr Teil der Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man sein könnten, doch Thompson kann alle beruhigen und zerstreut die Befürchtungen: «Die Aussetzung bei der TT 2026 bedeutet nicht automatisch das Ende für die Dreiräder bei der Veranstaltung.»

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«Im Rahmen des Sicherheitsmanagementsystems und der Sicherheitsüberprüfung versuchen wir ständig, wo immer möglich, die Risiken zu minimieren.» Eine der Maßnahmen war die Limitierung des Querschnitts auf der Einlassseite. Die Idee dahinter war, den Luftstrom in den Verbrennungsraum zu reduzieren und damit die Leistung und in weiterer Folge die Geschwindigkeiten der dreirädrigen Geschosse deutlich zu verringern.

«Wir haben es dieses Jahr mit den Restriktorplatten versucht. Das hat teilweise funktioniert, aber angesichts dessen, was am Mittwochabend vorgefallen ist, offensichtlich nicht genug. Die Teams werden immer versuchen, das Beste aus dem herauszuholen, was das technische Reglement hergibt. Wenn man also die Leistung ein wenig drosselt, spielt die Aerodynamik eine viel größere Rolle bei dem, was sie zu erreichen versuchen.»

«Wäre der Mittwochabend anders verlaufen, gäbe es weitaus mehr Fragen als jetzt»

Der TT-Rennleiter fügte hinzu, dass er zwar die Frustration innerhalb der Seitenwagen-Gemeinschaft verstehe, die Organisatoren jedoch «auf Nummer sicher gehen» müssten. «Aus Sicherheitsgründen war es eine reine Entscheidung der Veranstalter. Ich weiß, dass das für die Teams extrem enttäuschend ist. Es ist für alle enttäuschend. Aber ich glaube, wäre der Mittwochabend anders verlaufen, gäbe es weitaus mehr Fragen als jetzt», ist sich Thompson sicher.

Trotz der Befürchtungen einiger Fans, dass diese Entscheidung das Ende der Sidecars bei der TT bedeuten könnte, versichert er: «Ich kann es nicht oft genug sagen. In den sozialen Medien meinen die Leute, das war’s, die Sidecars sind am Ende. Das ist aber nicht der Fall. Wir sagen lediglich, dass es für 2026 vorbei ist. Wir werden die Situation überprüfen, bewerten, mit den Teams und den Technikern beraten und dann sehen, wo wir für 2027 stehen. Die Sidecars sind ein wichtiger Teil der TT. Wir werden alles dafür tun, dass das auch in Zukunft so sein wird.»

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