Southern 100 Road Races: Trummer trifft auf Dunlop, Harrison und Hickman
Die Nennliste für das Southern 100 (6. bis 9. Juli) kann sich sehen lassen. Michael Dunlop, Dean Harrison und Peter Hickman sind dieses Jahr ebenso dabei wie der Österreicher Julian Trummer.
Zwei der größten Namen im Straßenrennsport führen dieses Jahr die Nennliste für die Southern 100 Road Races auf der Isle of Man an. Michael Dunlop, der dieses Jahr bei der Tourist Trophy seinem Konto drei weitere Siege hinzufügte, und Dean Harrison - er gewann bei der TT vor wenigen Wochen das Superbike-Rennen und die Senior-TT - werden Anfang Juli beim Southern 100 erneut die Klingen kreuzen.
In den Siegerlisten des Southern 100 finden sich so prominente Fahrer wie die Weltmeister Phil Read, Joey Dunlop, Brian Reid, Steve Webster, Klaus Klaffenböck, Tim Reeves und Ben Birchall. Aber auch die Road-Racing-Asse Robert Dunlop, Guy Martin oder Michael Dunlop und Dean Harrison durften bei der beliebten Veranstaltung bereits auf die oberste Stufe des Siegertreppchens steigen.
Dieses Jahr möchte sich auch Peter Hickman in die Siegerliste eintragen. Der Rundenrekordhalter bei der Tourist Trophy, beim North West 200 und beim Ulster Grand Prix hat unter sein Engagement in der BSB Superbike einen Schlussstrich gezogen und konzentriert sich nun auf die Straßenrennsaison. Auch als Newcomer wird ihm zugetraut, Dunlop und Harrison das Leben schwer machen zu können.
Weil bei der diesjährigen Tourist Trophy wegen Regens und schlechter Sicht nicht alle Rennen ausgetragen werden konnten, nehmen viele TT-Piloten wie Jamie Coward, Paul Jordan, Mike Browne oder Dominic Herbertson die Gelegenheit wahr, für das Southern 100 auf die Isle of Man zurückzukehren. So auch der Österreicher Julian Trummer, der wie Hickman zum ersten Mal dabei sein wird.
Die Rennen, die 1955 zum ersten Mal ausgetragen wurden, finden auf dem 6,840 Kilometer langen Billown Circuit im Südosten der Isle of Man statt. Der Straßenkurs ist demnach um einiges kürzer als der «große Bruder», der Snaefell Mountain Course, allerdings um nichts ungefährlicher. Selbst Spitzenfahrer sind nicht vor schweren Unfällen gefeit. Nachdem er zuvor bei der Pre-TT Classic drei Rennen gewonnen hatte, wurde kürzlich Alan Oversby Opfer der Rennstrecke.
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