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RT Kawasaki by SKM macht Petr Svoboda zum WM-Favorit

Beim Saisonauftakt der Supersport-WM 300 in Assen erlebten wir zwei Siege von Petr Svoboda. Mit dem Wechsel zum niederländisch-deutschen Kawasaki-Team RT Motorsport by SKM ist der Tscheche plötzlich ein Top-Pilot.

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Seit 2020 ist Petr Svoboda Vollzeit in der Supersport-WM 300 am Start, mit der Erfahrung von 32 Rennen unterschrieb der 20-Jährige bei Füsport RT Motorsport by SKM. Das von Rob Vennegoor geführte Kawasaki-Team hat mit Tuner Frank Krekeler einen deutschen Teilhaber und zählt zu den besten Adressen in der Nachwuchsserie.

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Neben dem Filipino Troy Alberto drängte sich Svoboda nicht als Top-Pilot auf, der in drei Jahren nur ein einstelliges Ergebnis vorweisen konnte (Platz 7 im zweiten Lauf in Magny-Cours 2022). Auch beim Saisonauftakt in Assen am vergangenen Wochenende sah es zunächst nicht nach einem Siegeszug für den Tschechen aus: Svoboda war Siebter am Freitag und erreichte mit 2,3 sec Rückstand in der Superpole nur Startplatz 11.

Aber in den Rennen war er zur Stelle: Als 16. nach der ersten Runde im ersten Lauf und Sechster bei Rennmitte tauchte Petr in Runde 11 in den Top-3 auf. In Runde 14 übernahm er die Führung und gewann mit 0,5 sec Vorsprung auf Samuel Di Sora (Kawasaki) und Dirk Geiger (KTM). Im zweiten Rennen war der Kawasaki-Pilot einer der wenigen Fahrer der Spitzengruppe, der keine Strafe erhielt, wodurch er auch diesen Sieg zugesprochen bekam. "Mit den gemischten Bedingungen in der Superpole kam ich nicht gut zurecht, das machte die Rennen schwierig", erzählte der junge Tscheche. "Ich wollte schnellstmöglich zur vorderen Gruppe aufschließen und fand einen guten Rhythmus. In den letzten fünf Runden legte ich nach und … ich habe mit dem Sieg nicht gerechnet, aber es ist passiert. Das Team und ich haben das so nicht erwartet. Mein Team kommt aus den Niederlanden und Deutschland, Assen war ihr Heimrennen, also widme ich ihnen die Siege."

Als Doppelsieger führt Svoboda die 300er-Gesamtwertung mit 50 Punkten souverän vor dem Brasilianer Humberto Maier (30 P./Yamaha) an und findet sich plötzlich in der überraschenden Situation des Favoriten, mit der er so gar nicht gerechnet hatte. "Eigentlich war mein Ziel für dieses Jahr, jedes Rennen in den Top-10 zu beenden und möglicherweise schaffe ich es in die Top-5", grübelte Petr. "Wenn ich das in jedem Rennen schaffe, wäre das gut."

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