Australier Troy Batchelor lobt die Joker-Regelung
Australien schlug sich im Finale des Speedway-World-Cups in Prag gegen Polen und Dänemark besser als erwartet und holte Bronze.
Dass Gold ohne den verletzten Weltmeister Chris Holder für Australien außer Reichweite liegen würde, war klar. Die vier Jungs aus Down under hielten aber besser mit, als ihnen viele zugetraut haben. Und das, obwohl ausgerechnet Aushängeschild Darcy Ward mit nur neun Punkten schwächelte. Letztlich fehlten sieben Punkte zu Silber.
"Im letzten Durchgang haben wir mit der Abstimmung der Motorräder etwas daneben gegriffen", erklärte Kapitän Troy Batchelor. "Aber nur weil wir nicht Gold geholt haben, heißt das nicht, dass wir nicht gewonnen haben. Wir haben eine konstante Leistung gezeigt, hart gekämpft und sogar von schlechten Startplätzen Punkte geholt."
Zur umstrittenen Joker-Regelung, die Polen letztlich den WM-Titel gegenüber Dänemark beschert hat, meinte der Australier: "Uns hat der Joker zurück ins Rennen gebracht, das war entscheidend und fühlte sich gut an."
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